Abscess "Dawn of Inhumanity"
21.1.2010
Die amerikanische Band ABSCESS aus Oakland, Kalifornien, startete ihr hämmern und werken in dem Jahr 1994. Chris Reifert (Schlagzeug und Vocals) sowie Danny Coralles (Gitarre) waren beide in den späten 80ern / frühen 90ern in der Gore Metal Band „Autopsy“ tätig, Chris mischte später dann auch bei den legendären „Death“ mit.
Im Oktober 2009 fanden sich ABSCESS dann schließlich in den bekannten Fantasy Studios in Kalifornien ein, um den Nachfolger zum 2007er Album „Horrorhammer“ auf einen Silberling zu pressen.
Mit „Dawn of Inhumanity“ veröffentlichen die Amis ihr mittlerweile achtes Full-Length Studioalbum, das auf Darkthrone´s Tyrants Syndicate Productions erscheint, welches ein Subunternehmen von Peaceville Records ist.
Wer ABSCESS kennt, weiß mit was er von den Herren bedient wird. Roh, brutal, verstörend und sich einen Dreck drum scheißend wer gerade irgendwo das Sagen hat. Chris Reifert´s Stimme ist rau, knallhart, manchmal kreischend wie ein gequältes Vieh. Zwischen den zahlreichen Uptempo Nummern schlummern auch schleppende, schwere Passagen und irrwitzige, verdrehte, schmutzige Punk Death Elemente. Die Songs sind einfach und gleichzeitig doch komplex gestrickt. Es ist Death Metal der alten Schule, ohne Firlefanz und Extras, hart und unbarmherzig wird dahingeschreddert. ABSCESS hatten diesmal schlagkräftige Unterstützung vom Darkthrone Duo, die man als Special Guest gewinnen konnte.
Das Cover Art von „Dawn of Inhumanity“ wurde von dem Top Artisten Dennis Dread geschaffen, der auch für Autopsy und Darkthrone am werken ist. Im Booklet findet sich künstlerisches von ABSCESS Mastermind Chris Reifert himself.
Fazit: „Dawn of Inhumanity“ ist sicher keine leichte Kost und nicht für Jedermann gedacht. Der dreckig, rohe Sound ist typisch für die Kalifornier und wird bei den Fans von ABSCESS sicher auf Gehör stoßen.
weitere CD-Reviews »»