Averse Sefira "Advent Parallax"
27.3.2008
Die drei Texaner von Averse Sefira veröffentlichen mit „Adent Parallax“ ihr inzwischen viertes Album. Gegründet wurde die Band schon 1996, was im Schnitt alle vier Jahre ein Album bedeutet. Und wenn man solange an einem Album arbeitet, sollte das dann auch entsprechend gut sein.
Auf „Advent Parallax“ tummeln sich acht Songs in gut einer Stunde Spielzeit, von denen ich deutlich mehr erwartet hatte, waren Averse Sefira doch schon mit Dark Funeral, Candlemass, Watain und 1349 auf Tour und haben sich dabei schon einen recht guten Status erspielt.
Was auf dem Silberling präsentiert wird, rechtfertigt diesen Status allerdings nicht. Die recht langen Songs sind eintönig und langweilig, auch Abwechslung fehlt und bis auf ein, zwei Ausnahmen („Viral Kinesis“, „Vomitorium Angelis“) muss man sich wirklich konzentrieren um die Songs auseinander halten zu können. Wenn man mal von dem hohen Tempo absieht, ist das ganze auch musikalisch eher anspruchslos und simpel.
Gerade, wenn man sich klar einem Genre verschrieben hat, ist es bisweilen sau-schwer sich von anderen Bands abzuheben und etwas Eigenes mit Wiedererkennungswert hinzubekommen. Averse Sefira haben das sicherlich versucht, zeigen aber kaum gute Ansätze.
Ich kenne die drei Vorgänger-Alben nicht, angeblich sollen die aber ganz gut sein. Wieso die Band dann so einen Schritt nach hinten macht, weiß der Geier... vielleicht wird die nächste Veröffentlichung ja wieder besser, ansonsten gibt es die ein oder andere gute, junge Band, die sicherlich mehr Beachtung und Unterstützung verdient hätte.
Dem ein oder anderen mag „Advent Parallax“ vielleicht zusagen, bei mir wird sie aber irgendwo ganz unten im CD-Regal verschwinden.
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