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Deathbound "To Cure The Sane With Insanity"

Deathbound - To Cure The Sane With Insanity - CD-Cover

26.9.2006
Genaugenommen ist "To Cure The Sane With Insanity" kein neues Album, sondern das Re-Release von Deathbounds 2003er Debutalbum, allerdings kommt die neue Version mit Bonusmaterial wie vier Liveversionen ihrer Songs daher.
Die All-Star Band um Mitglieder von Bands wie Rotten Sound, The Duskfall oder Havoc Unit existiert schon über eine Dekade lang, damals allerdings noch unter dem Namen Twilight bzw. Unbound. Nach diversen Namens- sowie Line-up Wechseln wurde dann schlussendlich Deathbound daraus.
Der Vierer aus Oulu/Vaasa/Tampere, Finnland beschert der Hörerschaft einen derben Mix aus Grindcore und Death Metal.
Beim ersten Durchlauf kommt einem das Ganze wenig innovativ vor, alle Songs hören sich irgendwie gleich an. Aber das ist wohl mehr als normal in diesem Genre.
Die Drums donnern durch die verschiedenen Songs was das Zeug hält, Sänger Kai kotzt sich Lunge samt Stimmbändern aus der Brust und Gitarren-und Bassfraktion schreddern immer neue Riffs runter. Das ist am Anfang zwar brutal, wird aber gegen Ende hin eher monoton.
Man könnte Deathbound gemeinhin als eine Death Metal Version von ROTTEN SOUND bezeichnen. Der Highspeed, den sie an den Tag legen, stimmt jedenfalls, das Drumming ist auch ähnlich, wobei es natürlich verständlicherweise ziemlich schwer ist, Kai Hahto das Wasser zu reichen.
Der Opener „One Mans Hell Is Another Mans Heaven“ kommt zwar als richtiges Brett daher, hat aber trotzdem Ohrwurmqualität. Endzeitstimmung garantiert! Auch bei den nachfolgenden Songs bleibt der Fuss bis zum Anschlag auf dem Gaspedal. Es wird bis zum bitteren Ende durchgekotzt. Lediglich bei „Silent City Deathcount“ kann man ein paar „ruhigere“ Momente erahnen. Unterbrochen werden die Songs, meist ganz zum Ende hin, immer wieder durch weise Worte wie „You’re already dead!!“ wahlweise in männlicher oder auch mal weiblicher Stimme. „The Flesh Is The Cage“ endet in minutenlangem, fast psychedelischen Sirren, bevor es weiter geht mit den vier Live Songs, die einen erahnen lassen können, wie es bei den Jungs auf der Bühne abgehen muss. Gute Platte !!

Tracklist

01. One Mans Hell Is Another Mans Heaven*****
02. Without Pain****
03. Whitecoatparanoia
04. As Reluctance Grows
05. Treacherous Breed***
06. Silent City Deathcount****
07. Consumed
08. The House Of The Silent And Friendly***
09. The Flesh Is The Cage****
10. Gasmask (live)
11. For The Rats (live)
12. Doomsday Comfort (live)
13. One Mans Hell Is Another Mans Heaven (live)
Punkte: 8/10 Nadine / V.U. Label: Dynamic Arts Records
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