Flashback of Anger "Off with my Heart"
19.10.2006
Aus Florenz kommt von “Flashback of Anger“ eine EP über die Alpen geflattert, welche die bisher 2. Eigenproduktion der Herren, nach „Panta Rei“, darstellt. Die in 2003 gegründete Band spielt ein Mischung aus „Stratovarius“ und „Dream Theatre“, jedoch ohne wie ein simples Plagiat zu wirken. Lediglich die Stimme von Sänger Alessio und die Gitarren – Keyboard Duelle erinnern an Strato und die progressive Ausrichtung so wie der Schlagzeug- und Gitarrensound lasasen Reminiszenzen an das Traumtheater zu „Scenes from a Memory“- Zeiten wach werden. Das Ganze ist also durchaus eigenständig und im Gegensatz zu vielen Eigenproduktionen satt und kraftvoll produziert. Gleich der Opener, „Time can answer“ geht druckvoll nach vorn und macht die technische Raffinesse der Italiener offensichtlich mit der sie zu Werke gehen. Getragene Passagen und starke, treibende Parts geben sich die Klinke in die Hand. Piano- und Cembaloklänge sowie Breitwand – Chöre und schwermetallische Riffs
machen den Song abwechslungsreich.
„Off with my Heart“ beginnt mit ruhigem, stimmungsvollem Piano und rattert dann ziemlich flott drauf los. Erinnert noch am ehesten an Stratovarius. Pickepacke Voll mit Keyboard und Piano Soli ist der 7 ½ -minüter aber auch der längste Song der Scheibe. „Splinters of Life“ (so auch der Titel des angekündigten Albums) haut noch mal in die selbe Kerbe, jedoch klingt der Song schlüssiger, trockener und somit auch leichter zu verdauen.
So sehr Flashback of Anger auch an oben genannte Vorbilder erinnern, man kann hier keinen Vorwurf anbringen. Zwar ist diese musikalische Ausrichtung nicht mein Gebiet aber überzeugt bin ich auf jeden Fall, dass Flashback of Anger auch Hierzulande Fans finden werden. Wer also auf Timo Tolkki und seine Band abfährt und es gern etwas ausladender hat, dem sei diese Band mit Nachdruck ans Herz gelegt.
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