God Forbid "IV Constitution Of Treason"
7.2.2006
"IV Constitution Of Treason" ist das nunmher vierte Werk der fünf Jungs aus New Jersey. Produziert wurde die Scheibe von Jason Suecof, welcher u.a. schon bei Trivium und Monstrosity seine Hände im Spiel hatte.
Schon das aussergewöhnliche Cover, welches die Freiheitsstatue von einer etwas anderen Seite zeigt als wir sie kennen, erweckt das Interesse des Hörers. Während im Hintergrund in dunkelsten Farben die Apocalypse tobt, fängt die Freiheitsstatue im Vordergrund an zu verfallen - absolut düster!
Passend dazu geht es auch textlich gesehen düster weiter: es wird eine finstere Zukunft prophezeit und überhaupt ist alles ganz pessimistisch, dunkel und Weltuntergangsbejahend. Der Soundtrack zum Untergang der post-apokalyptischen Gesellschaft. Dass das Album in drei unterschiedliche Kapitel unterteilt ist, macht das Ganze noch interessanter.
Musikalisch gesehen beinhaltet dieses Album alles, was das Metalcore Herz begehrt: schöne Melodien, hartes Drumming, besinnliche Momente und fette Gitarren, gekrönt von mal aggressiven, mal cleanen Vocals. Seine Dynamik gewinnt es hauptsächlich aus dem Zusammenspiel der Melodie- und Härteführung der beiden Gitarreros und dem Mann hinter dem Mirkofon. Durch den Einsatz von cleanen Vocals bekommen die Songs eine noch melodiösere Seite.
Hört man sich frühere Werke dieser Band an, so fällt auf, dass diese, anders als ihr neustes Werk, vordergründig von roher Gewalt regiert wurden, wohingegen nun definitiv die Melodien im Vordergrund stehen. Aber keine Panik: letztere werden nach wie vor gekonnt mit brachialen Riffs vermischt.
Einer der stärksten Songs ist das fast siebenminütige "The Lonely Dead". Dort mischen sich Shouts mit cleanen Chören und harte Riffs mit melodischen Soli.
Dieses Album sollte God Forbid die Position als eine der Elitebands dieses Genres sichern.....
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