Norther "Till Death Unites Us"
6.2.2006
Die Finnen Norther sind zurück und in ihrem Gepäck haben sie ihren neuen Longplayer “Till Death Unites Us”. Darauf kombinieren sie absolut grandios Sounds vom Black Metal der alten Schule mit modernem Death / Black Metal, wobei hier auch noch Keyboardklänge zugefügt werden, die den Songs Tiefe verleihen und sie außerdem unvergesslich machen. Das Ergebnis ist einzigartig, ...einfach klasse!!!
Mit einer Spielzeit von 46:02 Minuten setzen sich die 12 Songs von „Till Death Unites Us“ ab dem 03.03.06 in euren Gehirnwindungen fest.
Schon der Opener „Throwing My Life Away“ zeigt das komplette Repertoire, welches Norther ihr Eigen nennen: Schnelligkeit, brutale Härte und grandiose Melodien vereinen sich zu einem erstklassigen Shouter.
„Drowning“ lädt extrem zum mitbangen ein und das vor allem im Mittelteil. Hier geht´s größtenteils etwas langsamer zur Sache, aber dennoch keineswegs weniger ausdrucksvoll. Der Song geht nahtlos über in „Norther“. Bei diesem Song ist der Bandname sozusagen Programm, denn dieser Song charakterisiert die Mucke der Finnen perfekt: brutale Vocals, pushende Härte und geile Melodien...
„Everything“ kommt vielleicht – auch von den Texten her – ein wenig melancholisch rüber – einfach klasse. Ans Herz legen möchte ich Euch unbedingt das großartige Gitarrensolo.
„Evil Ladies“ beginnt dann wieder mit dem vollen Brett und entwickelt sich im Refrain mit wunderschönen Melodiebögen zu einem der – meiner Meinung nach - besten Songs des Albums. Absolut einzigartig und mit 100% Wiedererkennungswert.
„Omen“ startet mit wunderschönen Keyboardsounds, dann können wir im Midtempo auch cleare Gesangsparts von Kristian neben den Growls von Petri genießen.
„Scream“ wird sich besonders live bestimmt bestens für die Fans dazu eignen, mit Petri mitzu“screamen“. Auch hier ist wieder charakteristisch für Norther: es gibt voll einen auffe Mütze, aber mit ´ner gehörigen Portion geiler Melodien. Bemerkenswert ist auch hier wieder das geile Gitarrensolo ... ohne weitere Worte ... hört´s Euch selbst an, dann wisst Ihr, wie ich´s meine !!!
Mit 2:02min. Spielzeit ist “Fuck You“ der kürzeste Song von “Till Death Unites Us”. Dieser Song ist extrem schnell und geht Richtung Punk. Allerdings finde ich, dass dieser Song nicht Norther´s Stärken hervorhebt. Aber okay ...
Dafür entschädigt mich dann wieder “Alone In The End” schon wieder vollends. Auch hier gibt´s wieder Kristians cleare Vocals und tonnenweise geniale Melodien.
Mitt „Die“ kommt nun noch so ein Hammer, der nach vorne pusht und durch – ich weiß, ich wiederhole mich – geniale Melodien besticht.
„Wasted Years“ ist für Norther ein verhältnismäßig langsamer Song. Auch hier singen wieder Petri und Kristian zusammen, was einen perfekten Kontrast abgibt. Auch hier bin ich beim Gitarrensolo wieder vollends hin & weg...
Mit volle Kanne Speed geht´s dann mit „The End Of Our Lives“ auch leider schon in die letzte Runde dieses absoluten Meisterwerks. Aber zum Glück gibt´s ja die Play-Taste ...
Daß die Jungs von Norther ihr Handwerk beherrschen, steht absolut außer Frage. Auch seitens der Produktion ist „Till Death Unites Us“ ein Volltreffer! Da fällt auch ein Aussetzer ( „Fuck You“ ) überhaupt nicht mehr ins Gewicht.
Das Album wird zu keiner – ich sagte: KEINER – Zeit auch nur ansatzweise langweilig. Das hier ist moderne und zeitgemäße Mucke, bei der man nicht mehr an Bands wie z.B. C.O.B. denkt. Spätestens mit diesem Output erkämpfen sich Norther einen eigenständigen Platz und lassen andere Bands, die ähnliche Mucke machen, alt aussehen.J
Mein Fazit: Was uns Norther mit „Till Death Unites Us“ hier aus ihrem wunderschönen Heimatland mitgebracht haben, treibt mir die Freudentränen in die Augen.
So stelle ich mir zeitgemäßen und modernen Death / Black-Metal vor, GENAU SO!! Und deshalb, weil das nämlich genau die Mucke ist, die für mich nach ganz oben gehört, gibt´s von mir auch 10 fette Punkte !!!
Die Scheibe ist ein UNBEDINGTER PFLICHTKAUF !!!
Hoffentlich kommen die Finnen schon bald nach VÖ zu uns nach Deutschland!!
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