Metal CD Review

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Psychopathic Terror "Fucker"

Psychopathic Terror - Fucker - CD-Cover

8.8.2006
Bei Psychopathic Terror handelt es sich um ein Projekt des „Diaboli“ Bandgründers Pete (ein genauerer Name ist mir nicht bekannt), Matti Johansson von Korpiklaani und einiger anderer finnischer Musiker aus diesem Umfeld, unter anderem Toni Tieaho von „Crystalic“.
Das ganze hat eindeutig Projekt-Charakter und bleibt wohl eine einmalige Sache.
Das gesamte Material zimmert ein ordentliches Pfund aus den Boxen. Räudig und angepisst wird hier geschreddert. Mit Zutaten wie Old-schooligen Thrash-Riffs und punkiger Attitüde is das alles ne Flotte Sache, die Spass macht. Leider hält sich dieser nicht besonders lange. Zu wenig bleibt hängen, zu schnell rattert die Geschichte an einem vorbei. Für die beteiligten Musiker stand eindeutig der Spaß im Vordergrund. Den hört man dem Album an. Einfach frei von der Vodka-trainierten Leber weg eingeholzt. Dass dabei aber Abwechslung und Songwriting ein bisschen auf der Strecke geblieben sind möchte man hier gerne überhören. Aber man kann sich dem Eindruck nicht erwehren, dass Psychopathic Terror wohl kaum ein zweites Album aufnehmen werden. In diesem Zustand, als spontanes Projekt, funktioniert die Sache irgendwie noch. Aber als Bandkonzept ist diese Art Musik nicht wirklich empfehlenswert. Zumal sich mit den beiden letzten Tracks „The Societey is full of Shit“ und „Fuck the Police“ zwei Dinger an Bord befinden, die eher von „Pain“ beeinflusst zu sein scheinen. Hier mischt ne kräftige Portion Industrialmetal mit. Damit klingen die Stücke so, als würden sie nicht zum Album gehören. Anscheinend durften sich hier ein paar Kumpels mal nach Herzenslust von ihren Hauptbands erholen und machen was sie wollten. Neben den oben erwähnten Personen mischt noch ein gewisser Torsti als Sänger mit, Ilve Spakka hat die beiden letzten Tracks gar im Alleingang eingetütet. So kommt hier zwar ein erfrischend natürliches und unverkrampftes Stück Musik aus dem hohen Norden angebrettert aber es rauscht auch genauso schnell wieder von dannen. Wie „World Downfall“ nur ohne den Kult-Faktor. Wer auf eben jenes Album von „Terrorizer“ steht und Sodom mag, der hat an Granaten wie „Let there be Revenge“ oder „Vengeance in Black“ sicher seine Freude.
Essenziell ist die Scheibe aber nicht.

Tracklist

1.Let there be Revenge ****
2.Bring me the Head of the Prosecutor **
3.Renaissance of your Life ***
4.Vengeance in Black **
5.Dead Man Walking **
6.Teurastus *
7.The Society is full of Shit ***
8.Fuck the Police *
Punkte: 6/10 Daniel/ V.U. Label: Firebox
Anspieltips: **** CD suchen bei

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