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The Deviant "Ravenous Deathworship"

The Deviant - Ravenous Deathworship - CD-Cover

6.2.2006
ACHTUNG : Hier gibt´s die volle Ladung Knüppel auf die Ohren !!!
The Deviant aus Norwegen liefern mit „Ravenous Deathworship“ ihre Debütscheibe !
The Deviant gibt´s noch net lang – die Band besteht hauptsächlich aus Ex-122-Stabwounds-Bandmembers – als da wären E.N.Death, Blod und Violator. Last but not least ist da noch Dolgar am Micro.
Die Scheibe „Ravenous Deathworship“ fegt mit einer Spielzeit von 38:06 min., die in 9 Songs alles hinweg, was nicht niet- und nagelfest ist. Schon der Opener „Merciless“ beginnt extrem unheilvoll und gnadenlos schnell ... klar, wen wundert´s, The Deviant spielen ja nun auch Extreme Metal und nicht etwa Doom ... Wie kann ich da was anderes erwarten ...
Der Opener ist auch sozusagen das Motto dieser Scheibe ... die komplette Scheibe ist einfach nur gnadenlos knüppelhaft schnell ...
Das Intro von „Serpent“ beginnt für The Deviant´s sonstiges Material verhältnismäßig langsam, was sich aber nur als sozusagen kurzes Luftholen herausstellt, denn schon nach diesem Intro ziehen die Herren das Tempo wieder gewaltig an und der Song endet – welch Wunder – auch wieder in bodenlosem Geknüppel. Die Songs haben größtenteils nur sehr wenig Wiedererkennungswert. Eine Ausnahme bildet „Venom Of Mankind“, das mit einem markanten Intro und für die Band relativem Midtempo beginnt, bei dem die Bassdrum sehr gefordert wird. Im Mittelteil gibt´s cooles Riffing und nette Bassdrums. Dieser Song sticht für mich positiv aus dem Material von „Ravenous Deathworship“ heraus, da er die Bandbreite von The Deviant in punkto Variabilität der Geschwindigkeit doch etwas erweitert.
“ Resurrection Of Hate“ beginnt mit einem recht verheißungsvollen ca. 2-minütigen Intro, doch dann gibt´s selbst beim Rausschmeißersong wieder die geballte Ladung um die Lauscherchen.
Produktionstechnisch gibt es absolut nix zu meckern: der Sound kommt ohne Minuspunkte aus den Boxen.
Erwähnenswert sei auch das Video zu „Venom Of Mankind“ , das Ihr Euch durch den Link in unseren News reinziehen könnt.
Interessant könnte „The Deviant“ vielleicht für Fans von IMMORTAL,
SLAYER oder auch SATYRICON sein.
The Deviant´s „Ravenous Deathworship“ fegt ab 13.02.06 über Europa hinweg. Wer einen Geschwindigkeitsrausch braucht, kann das in deutschen Hallen auch kriegen, denn die Herren kommen auch live zu uns, wo Ihr dann eure Häupter schütteln könnt.

Mein Fazit: Bei mir persönlich hinterläßt „Ravenous Deathworship“ einen irgendwie tristen Eindruck wie ... irgendwie nur schnell ... die 4 Punkte gibt´s von mir für die saubere Produktion, dafür, dass „Ravenous Deathworship“ eine Debütscheibe ist und dafür, dass die Jungs schon so fleißig waren und schon ein Video zu sehen ist.

Tracklist

1. Merciless
2. Genocide
3. Serpent
4. Intimate Skinning
5. Venom Of Mankind **
6. Purity Of Hate
7. Sadosadistic
8. Perfect State Of Death
9. Resurrection Of Hate

Punkte: 4/10 Dani / V.U. Label : Tabu Recordings
Anspieltipps : ***** CD suchen bei

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