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The Quill "In Triumph"

The Quill - In Triumph - CD-Cover

26.6.2006
The Quill haben mit „In Triumph“ ihren mittlerweile fünften Longplayer am Start. In den Area 51 studio sin Celle entstand dieser neue Silberling, mit der Unterstützung von Tommy Newton, der schon für namhafte Bands wie Ufo, Helloween oder Victory den Produzenten spielte. Die Schweden blieben ihrem Stil treu, der sich durch alte geile Mixturen a la Monster Magnet, Led Zeppelin oder Black Sabbath auszeichnet. Geradlinieger Rock mit rotzigen Riffs dominieren das Teil. „Keep the Circle whole“ brettert mit schweren Gitarren dahin. Psychedelischer Sound unterstreicht den einzigartigen Sound der Schweden. Bei „Slave / Master“ kommen vor allem die 70-er Jahre dominierten Elemente gut zur Geltung. Die Keyboards wurden zur Gänze weggelassen, was meiner Meinung nach ein großer Schritt nach Vorne ist, denn Keyboards sind bei den dreckigen Riffs und melodiösen Mid-Tempo Nummern einfach fehl am Platz. Nummer Fünf auf dem Album „Man in Mind“ glänzt durch seine hammer Gitarren und den wundervollen Vocals. Sänger magnus Ekvall klingt zeitenweise wie ein chris Cornell, was ihm aber nur zu Gute zu halten ist. Die stimme perfekt in Szene gesetzt, schafft er es locker einem die Gänsehaut auf den Rücken zu zaubern. „Merciless room“ ist einer der glänzstücke auf dem Longplayer. Die Nummer dominiert durch saugeile Lyrics ("it matters to me, well, does it matter to you how I feel? What do I feel, I don´t know when I see you...") und schleppenden psychedelischen Rock. Mit “No light on the dark side” gehts etwas rockiger zur Sache. Die Drums knallen aus den Boxen, Mr. Ekvall röhrt sich die Seele aus dem Leib und der Bass wird gekonnt kombiniert.
„Triumph is a Sea of Flame“ erinnert schwer an Monster Magnet. Rockiger Sound, schwere Riffs und schleppender Sound machen diese Nummer zu einem absoluten Hammer. Mit dem elften Track auf dem Silberling zeigen die Mannen aus dem hohen Norden ihr Können bei softeren Nummern.

Fazit: Ein klares, geradliniges Rock Album, das alle Wünsche erfüllt und zu keinem zeitpunkt langweilig wird. 70-er jahre Stil gepaart mit wundervollen Riffs und einer sehr eingehenden Stimme des Frontmanns Magnus. Leuten, die Monster magnet, lep Zeppelin der Sabbath lieben, kann ich dieses Album nur Wärmstens empfehlen.

Tracklist

01. Keep The Circle Whole
02. Yeah
03. Slave / Master *
04. Broken Man
05. Man In Mind *
06. Merciless Room *
07. Trespass
08. Black
09. No Light On The Dark Side *
10. Triumph Is A Sea Of Flame
11. In The Shadows *
12. Down
Punkte: 9/10 Tina/V.U. Label: SPV
Anspieltipps: ***** CD suchen bei

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