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The Seventh Cross "Scorched By The Flames Of Vengeance"

The Seventh Cross - Scorched By The Flames Of Vengeance - CD-Cover

26.4.2006
So, hier habe ich nun das Debüt der Engländer von The Seventh Cross im Player. Hier wird Metalcore mit melodischem Death gemischt. Huh, denken jetzt sicher manche von Euch ... Metalcore ... aber es hört sich schlimmer an als es ist, denn dieser Mix hat was. Die soundtechnische Wand, die diese Mucke aufbaut, ist echt gewaltig. Und von ungefähr kommt das Ganze nun auch nicht: die ex-Bandmitglieder von Bands wie The Murder Of Rosa Luxemburg und Murder One fanden sich zusammen, um zusammen die Mucke zu spielen, die sie alle eher lieben. Heraus kam dann also dieses Geschoß hier.
Wurde das Album doch schon von vielen anderen Magazinen abgestraft, so werde ich mich mit diesem Review diesem Trend wiedersetzen. So schlecht, wie da manche tun, ist das Material nun beileibe nicht!
Und fleißig sind die Jungs auch noch: man ist schon fleißig dabei, den Nachfolger von „The Seventh Cross“ noch dieses Jahr einzuspielen.
Außerdem wird die Band in diesem Jahr auch noch das eine oder andere Mal live zu sehen sein. Also kann man ihnen wohl kaum mangelnde Inspiration oder Desinteresse vorwerfen.
Gut, kommen wir nun zu der Mucke an sich: die Stimme von XsheepX growlt sich heiser von Song zu Song. Die Rhythmusgitarre ist gnadenlos, die Drums knüppeln teils so mit Doublebassparts, dass es ´ne wahre Freude ist. Auch Melodie ist dem englischen Fünfer nun wahrlich kein Fremdwort.
Und dass sie wie ein billiger Abklatsch klingen sollen, kann ich nun auch net feststellen.
Meine Favoriten:
„An Introduction“ – ich kann mir kaum ein eindruckvolleres Intro vorstellen als dieses prasselnde Feuer, in das Pianoklänge und ein Cello mit einstimmen ... das wäre eine perfekte Filmmusik ... Gänsehaut !!!
Eindrucksvoll geht es dann weiter mit „A Demon´s March“, bei dem die Melodie des Intros mit vereinzelten Pianoklängen aufgegriffen wird. Absolut eigenständig und aussagekräftig! Für mich der beste Song des Outputs!
„Let Misery Flow“ und „This Cross From Which I Hang“ sind zwei weitere absolut starke Songs, bei denen wieder die ganze Bandbreite geboten wird – ultraschnelle Parts, die keine Chance lassen, Luft zu holen und auch Midtempoparts.
Absolut geile Gitarrenlines gibt´s zu Beginn von „Through This Cleansing“, bis dann wieder in bester Highspeed-Manier losgebolzt wird. Auch wieder ein starker Song.
„Into The Blazen Waters“ – durchweg guter Song, der alles zeigt, was die Band zu bieten hat: Härte, Sinn für Melodie, aber leider auch dieses Songende, wo ein shoutender Chor in Ohrenschein tritt ... kleiner Punktabzug dafür.
„A New Day“ beginnt mit einer kurzen Melodielinie, bis dann auch wieder herrlich losgepowert wird. Abgehackte Drumparts und kompromisslose Gitarren geben Euren Nackenmuskeln sicher nahezu keine Chance, ohne Muskelkater wieder aus dieser Geschichte rauszukommen. Das mindeste, was man beim Hören dieses Songs machen kann, ist, heftigst zu nicken.
Live werden diese Songs bestimmt den ein oder anderen an seine Bang- und auch Moshpit-Leistungsgrenze bringen.
Und das schöne Coverartwork darf von mir auch nicht unerwähnt bleiben!

Mein Fazit: Die Jungs haben es drauf! Gebt den Jungs eine Chance und testet beim ersten Durchlauf unbedingt „Into The Blazen Waters“ an und dann den Rest.
Fans von Sarx, She Said Destroy und auch Kataklysm sollten sich diese Scheibe mal zu Gemüte führen.
Ich sage: Daumen hoch!

Tracklist

1. An Introduction *****
2. A Demon´s March *****
3. The Day The War Began
4. Let Misery Flow ***
5. This Cross From Which I Hang ***
6. Through This Cleansing ***
7. Awaken To The Carnage
8. The Promise
9. Into The Blazen Waters ****
10. Deathbed
11. A New Day ****

Runningtime: 40:03
www.theseventhcross.co.uk
Punkte: 7/10 Dani / V.U. Label: Candlelight Records
Anspieltipps: *****
Releasedate: 14.04.06 CD suchen bei

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