Vader "Impressions in Blood"
17.8.2006
Polens Death Metal Flaggschiff Vader hat mal wieder eine neue Scheibe am Start, die ab 4.September im Fachgeschäft eurer Wahl oder per Mailorder erhältlich ist. Vorneweg: Wer sensationelle Neuentwicklungen erwartet hat, der kennt Vader aber schlecht. Wie man es von den Jungs gewohnt ist, holzen sie sich teils blastspeed-artig, teils groovig durch die Botanik. Hart, aber trotzdem eingängig, nicht zuletzt wegen dem markanten Organ von Piotr „Peter“ Wiwczarek, sind alle neuen Stücke der Scheibe. Extrem groovig kommt das Stück „Predator“ daher, dass neben „The Book“ zeigt, dass Vader auch das Langsamspielen nicht verlernt haben. Macht sich sehr gut zwischen den sonst eher flotteren Tracks, die aber durchaus Vergleichen mit älteren Glanztaten der Band standhalten können. Insbesondere Fans, denen die letzte Full-Length-Scheibe „The Beast“ nicht zugesagt hat, können sich freuen: Vader lassens hier wieder richtig krachen. Zwar werden sich die Jungs wohl diesbezüglich ewig an „Litany“ messen lassen müssen, aber die meisten Bands wären froh, sie hätten so einen Death Metal Geniestreich fabriziert. Mit „Impressions in Blood“ erreichen Vader zwar nicht ganz das Niveau dieser legendären Scheibe, trotzdem ist das neue Output absolut Sahne. „Ob Helleluyah!!!(God is dead)“, „They live!!!“oder „Warlords“, jedes Stück der Scheibe kann vollkommen überzeugen. Das Schöne ist: Mit jedem Hördurchgang wird das Album besser, was eine wahre Klassescheibe auszeichnet. Ich bin mir absolut sicher, dass ein Stück wie „Shadow Fear“ nicht nur auf der Tour zur aktuellen Scheibe gespielt werden wird, sondern auch langfristig im Programm bleibt.
Demzufolge kann man nur sagen: Beide Daumen hoch, absolut hörenswert das Album. 37 Minuten Death Metal in Vollendung.
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