Metal CD Review

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Coogans Bluff "CB Funk"

Coogans Bluff - CB Funk - CD-Cover

30.10.2007
Und schon wieder was aus heimischen Gefilden. Coogans Bluff aus Rostock geben sich die Ehre. Die vier Jungs haben sich selber die Künstlernamen Freako Batemann, Cliff Guitar, Johnny Hotroad und T.C. Porno verpasst. Rock’n’Roll halt. Jetzt dreht ihr Debütalbum „CB Funk“ in meinem CD Player die Runden
Es geht direkt mit dem Titeltrack „CB Funk“ los und ich habe schon bald die Nase voll. Eine instrumentales Intro ist ja normal und oftmals durchaus gelungen, aber muss das denn tatsächlich knapp über elf Minuten lang sein? Die ersten Minuten sind die ruhigen Klänge durchaus angenehm, aber irgendwann nervts. Dafür ist der nächste Song „Fatman“ mit etwas mehr als zwei Minuten wieder recht kurz. Simpler Rock’n’Roll mit 08/15 Vocals. „Suck My Balls“ ähnelt dem Vorgänger. Nummer vier, „Poison Juice“ gefällt mir besser. Der Song wirkt komplexer und auch die Vocals sind gelungener. „Running Wild“ hört sich an wie die letzten 35 Sekunden eines Live-Songs. „Mountains“ ist, wenn man mal von dem leisen „aaah-aaah-aaah“ am Ende absieht, wieder rein instrumental und sehr ruhig. Song sieben, „Teach Me Tiger“ fällt am meisten auf, weil er nicht ins reine Rock’n’Roll Schema passt, sondern teilweise schon Richtung Metal tendiert. „360“ und „Just Like Me“ ähneln sich wieder, nur, dass „360“ nur halb so lang ist wie „Just Like Me“. Aber beide sind schnell und dreckig, wobei letzterer auch noch einen fast gesprochenen Part hat. So, und dann wird’s anstrengend und ich muss mich wirklich zusammenreißen, mir das alles anzuhören. Fast 20 Minuten so gut wie nur instrumental, hin und wieder etwas Gesang im Hintergrund. Nein, instrumental ist immer noch nicht schlecht, aber doch bitte nicht, wenn das immer gleich bleibt. Ich komme mir vor wie in der Warteschleife am Telefon, jedenfalls ist es fast genauso nervig. Nach 14 Minuten wird es mal kurzzeitig lauter und energischer, aber auch das flacht bald wieder ab. Als „Extra“ ist am Ende des Tracks nach einer kurzen Pause zu hören, wie ein Staubsauger aufgenommen wird.
Entschuldigung, aber das war mal nichts. Bei gut 2/3 des Albums ist mir einfach nur nach Weglaufen, der Rest ist gar nicht mal so schlecht, wenn auch noch verbesserungsfähig.

Tracklist

1. CB Funk
2. Fatman
3. Suck My Balls
4. Poison Juice
5. Running Wild
6. Mountains
7. Teach Me Tiger
8. 360
9. Just Like Me
10. Clean Machine
Punkte: 4/10 Kerstin V./U. Label: Dritte Wahl Records/ Soulfood
Anspieltipps: **** CD suchen bei

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