Crionics "Neuthrone"
14.8.2007
Soo genau braucht man bei „Crionics“ gar nicht hinzuhören, um zu raten woher die Jungs kommen. Aus Polen nämlich. Und da schickt sich eine Band an in den bisher von „Behemoth“ und „Vader“ geführten Kampf um den Death- Metal Thron in Polen einzugreifen. Und das machen die Mannen mit starker Faust.
„Crionics“ preschen mit einer Energie in die Schlacht, die ihren Landsmännern in nichts nachsteht. Höchst eingängige Schädelzertrümmernde Riffs umspült von unterschwelligen elektronischen Parts, die dem Ganzen Atmosphäre einhauchen, und auch reinen Riffliebhabern nicht besonders sauer aufstossen sollten. Tempomäßig konzentriert man sich auf die Vollbedienung und nimmt nur selten den Fuß vom Gas. Wenn, dann lässt man auch gleich noch ein paar gesprochene oder cleane Passagen einfließen, um alles noch ein bisschen wirkungsvoller aufzulockern. Am besten gelingt ihnen die Mixtur in Songs wie „New Pantheon“, „Frozen Hope“ oder „Humanmeat Cargo“. Mit dem Bonustrack „Black Warriors“ bekommt man noch eine Perle vorgesetzt die phasenweise als „Dissection“-Symphathiebekundung durchgehen könnte.
Was soll ich noch groß rumerzählen. Polen-Death-Anhänger können ruhigen Gewissens zuschlagen, jeder der auf Behemoth, Morbid Angel oder auch Dimmu Borgir steht kann ja mal reinhören, und wer’s gern weichgespült hat lässt am besten ganz die Flossen weg.
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