Metal CD Review

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Dam "The Difference Engine"

Dam - The Difference Engine - CD-Cover

9.11.2007
Das wird schwer... Bei „The Difference Engine“ von Dam bin ich mir relativ unsicher, was ich davon halten soll. Mal bin ich total begeistert und ein anderes Mal würde ich lieber die Flucht ergreifen.
Die (momentan) drei Herren aus Großbritannien, genauer aus London, lassen hiermit ihr zweites Werk auf die Menschheit los und das Bandfoto (noch zu viert) auf dem Cover erinnert mich irgendwie stark an Oomph! und weniger an eine Death/ Black Metal Band. Entsprechend überrascht bin ich beim ersten Hören der CD.
Der Titeltrack „The Difference Engine“ wird einem ohne Vorwarnung um die Ohren geschleudert und auch nach mehrmaligem Hören kann ich mich damit einfach nicht anfreunden. Es scheint einfach nur wild durcheinander gewürfelt worden zu sein, was den Herren grade so einfiel. Nummer Zwei, „Eyeballing“, ist dagegen deutlich besser. Der Song wirkt runder, bodenständiger und zum Schluss hin ist anstatt dem Black Metal Gekreische (Nein, bitte nicht falsch verstehen! Nichts gegen Black Metal Gekreische!) schon fast so etwas wie Gesang zu hören. „Outside“ ist in meinen Augen ein 08/15 Song ohne wirkliches Motiv und tut in meinen Ohren weh. Auch das nachfolgende „Mirror-Image Ritual“ kann mich nicht überzeugen. „Made Of Beasts“ und „Gangrene. Purulence. Impact.“ klingen für mich sehr ähnlich und sind wohl eindeutig dem Black Metal zuzuordnen. Erfreulicher geht es mit „A Wound That Never Heals“ weiter. Der Song ist wieder runder und nicht so scheinbar wild durcheinander gewürfelt wie die meisten anderen auf dem Album. „New Quest“ ist rein instrumental und absolut langweilig und unpassend. Das hätte man wirklich weglassen können. Den Schluss macht dann „This Has Nothing To Do With Apathy“, ein ruhigerer Song mit einer Spur Dramatik.
Ich kann von „The Difference Engine“ nicht abraten. Allerdings würde ich vorher stark empfehlen mal in die Songs reinzuhören. Ich werde die CDs aber weit beiseite legen, weil es in meinen Augen doch deutlich bessere Bands im Black/Death Metal Bereich gibt.

Tracklist

1. The Difference Engine
2. Eyeballing**
3. Outside
4. Mirror-Image Ritual
5. Made Of Beasts
6. Gangrene. Purulence. Impact.
7. A Wound That Never Heals**
8. New Quest
9. This Has Nothing To Do With Apathy **
Punkte: 5/10 Kerstin/V.U. Label: Candlelight Records
Anspieltipps: **** CD suchen bei

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