Dead to this World "First Strike to spiritual Renewance"
27.12.2007
Kaum ist Iscariah bei Immortal nicht mehtr von der Partie, widmet sich der Mann einem neuen Projekt. Jetzt liegt mit eben diesem Album das erste Lebenszeichen dieser Combo vor, die außer Iscariah noch aus Kvitrafn (Ex-Gorgoroth) und Arvid Nordtveit so wie Stud Bronson (Old Funeral) besteht. Gezockt wird extrem Thrash-lastiger Old-School Black Metal.
Man orientiert sich hier um genau zu sein sogar sehr stark an alten Thrash Haudegen wie Sodom oder Destruction und fährt den schwarzmetallischen Anteil auf Keifgesang und ein paar vereinzelte Schwarzheimer-Riffs zurück. Ansonsten prügelt die Chose ordentlich im Uptempo auf die Lauscher, und das fast durchgehend. Lediglich in einigen Momenten variieren „Dead to this World“ im Tempo. Hin und wieder scheinen die Black-Metal wurzeln etwas deutlicher durch. So zum Beipiel in Song nummero Drei „Shadows of the Cross“ oder dem darauffolgenden „Goatpower“. „Dead to this World“ siedeln ihre Mucke da an, wo die Black-Metal Szene vor gut 18-19 Jahren angefangen hat, im rumpeligen Thrash-Metal solcher Bands wie Venom oder Sodom. Ohne Keyboardgeschwurbel oder höher-schneller-weiter Riffing und vor allem ohne elitäre Arroganz. Einfach Back to the Roots und schön rotzig aus der Hüfte gezockt. Ein schön dreckiges Stück Musik, zu dem man auch einfach mal die Rübe schütteln kann. Hier sind Maniacs am Werk, das merkt man. Knackige Banger wie „Into the Light (Baphomet Rising)“ kommen herrlich evil um die Ecke und Thrash-Granaten wie der Opener „I, The Facilitator“ machen einfach Laune.
Für die Fans der ganz alten Schule gibt’s Mucke „wie früher“ nur in zeitgemäßem Soundgewand, und für Metalfans im allgemeinen ne schöne Portion gut gemachten, sauber (aber nicht zu sauber) produzierten Bang-Futters. Sicher kein Meisterwerk, aber ein Album mit Herzblut.
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