Demonical "Hellsworn"
8.6.2009
Dieses schwedische Kampfkommando, welches sich vorwiegend aus ehemaligen Centinex- Mitgliedern rekrutiert liefert auf seinem zweiten Full-Length Album eine Schwedentod-Attacke par excellence ab. Ob nun teilweise schleppende Dampframmen wie „Bloodridden“, 40-Tonner mit durchgetretenem Gaspedal wie „Baptized in Fire“ oder „Infernal Void“ oder der auf deutsch vorgetragene Song „Götter des Nordens“, alles was hier zu hören ist schwitzt, scheißt und blutet Death Metal.
„Demonical“ setzen bei der Wahl ihrer Bewaffnung auf Kreissägenartige Gitarren, knochentrockene Drums und extrem fiesen Krächz/Growl-Gesang. Wer sich in Sachen Hörgewohnheiten gern an Bands wie Facebreaker (mit denen Demonical auch auf Tour sind), alte Dismember und Entombed hält, ist mit Demonical auf jeden Fall gut beraten. Die Rabauken entfesseln von der ersten Minute an einen Sturm, den man nicht aufhalten kann. Leider verebbt dieser Sturm aber ab der Mitte des Albums ein wenig und Demonical gehen ein wenig die Ideen aus. Abgesehen von diesem kleinen Manko kann man sich im Falle „Hellsworn“ aber durchaus auf die Titulierung „Kracher“ einigen.
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