End Of You "Mimesis"
18.6.2008
Wer? Was? Hääääää.... Wie, eine Formation? “Mimesis” ist das zweite Album der finnischen Band End Of You, das sich zum Vorgänger „Unreal“ redlich gesteigert hat. Grob gesagt, es ist besser! Die Mischung besteht aus Alternative Rock/Metal und Gothic Einflüssen, bei der sich die vier Mannen auf einen gewagten aber zugleich, was sich später herausstellt, positiven Ausflug heran tasten.
Die Songstruktur ist durchdacht und abwechslungsreich. Man merkt auch, da lege ich mich jetzt einfach mal fest, dass in die Tracks unzählige Arbeitsstunden investiert wurden, was dadurch mit Sicherheit den Wettbewerb aufwirbelt. “You Deserve More” und “Goldeneye” sind daher heraus stechende Schmankerl, die Live bestimmt klasse rüberkommen. Sie versprühen die gewisse Spritzigkeit und Power, die, wie ich finde, bei vielen Bands fehlt, um in dieser Zeit neuer Musikkombinationen, heraus zu stechen. Auch der Rest ist weitestgehend von melodiösen Riffs bestehend, die eine Duftmarke hinterlassen , die dem Hörer zur Sucht werden kann. Der Schreibstil der Lyrics ist anspruchsvoll und interessant aufgebaut, Sänger Jami hält somit durchgängig konstante Leistung, die er mit experimentierfreudigen Gesangseinschüben umrahmt. Und ganz nebenbei, als hätte man sich aus Herzenslust wieder und wieder, nachhaltig einem mehr als souverän hohen Klangspektrumswellengang verschrieben, dass beim Hoch- oder Runterschalten der Gänge, purer Metal-Wahn versprüht. Krass! Mit Spinefarm Records im Rücken haben die Finnen in allen Belangen die Türen weit geöffnet, um für mehr solch kreatives Studiomaterial in der Szene zu sorgen. Wie dem auch sei! Gute Band, Gute Scheibe, Gute Produktion! Es spricht alles dafür, sich das Schmuckstück zu Gemüte zu führen, wenn nicht sogar erwerben. Interessant auch für Nicht -Anhänger dieser besagten Genre!
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