Eternal Flight "Under The Sign Of Will"
17.1.2008
Wenn man die Band nicht kennt, tippt man darauf das es der wohl klingende US-Metal sein könnte. Doch siehe da, eine Musik die den traditionellen Heavy Metal mit Verschachtelungen und progressivem Einschlag auferleben lässt. Zu Beginn scheint dennoch die Platte an spürbarem Enthusiasmus zu verlieren. Man schließe dennoch nicht aus, dass Eternal Flight die Ideen ausgegangen sind, um überzeugende und einerseits kraftvolle Songs zu komponieren. Wenn man den Sänger mal außen vor lassen, errinern häufige und stellenweise markante Passagen an die früheren Zeiten von Ivanhoe oder Crimson Glory.
Sie müssten noch etwas zwingender und spielfreudiger sein, denn alles im Ganzen klingt es noch zu erdrückend und ein wenig monoton. Die schweren basslastigen Gitarren tauchen unüberhörbar in den Songs hervor und der Melodieführung ist die prägente Mischung aus Prog.- und Power Metal zu verdanken. Die Tracks brauchen noch den gewissen Brennstoff, um herauszuragen, was bei anderen Bands schon der Fall war-zudem ist das Riffing nicht vollständig ausgearbeit, da wären noch einige Dinge die man hätte besser bearbeiten können.
Der Gesang ist sehr dynamisch, basiert aber meisten immer auf gleicher Tonlage, was zum Teil dem Hörer die Stimmung definieren kann.
Aber wiederum merkt man, dass man ein Musikverständnis besitzt und trotz vereinzelten Schwächen, die noch vorhanden sind, Nummern zu fabrizieren, die dennoch eine gewisse Hinzügigkeit vermaken.
So kommt streckenweise etwas ähnliches, wie zum Teil auch, gespaltenen Hörspaß auf.
Auch die etwas verwaschene Produktion lässt noch einige Wünsche offen und verdient dennoch deshalb Ihrer positiven Eindrücke das Prädikat “gut”. Somit wird auch klar, warum die wahren Könner (z.B. Crymson Glory, Queensryche) noch Ihren Krieg führen, während man die Soldaten hier nur als Fußvolk bezeichnet.
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