Metal CD Review

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Evocation "Tales from The Tomb"

Evocation - Tales from The Tomb - CD-Cover

19.4.2007
Die Auferstehungen schwedischer Todesblei Combos scheint kein Ende zu nehmen.
Nachdem sich bereits die gealterten Szenegrößen Dismember, Unleashed und noch viele andere mit Erfolg an der Front zurück gemeldet haben, versuchen es diesmal die bis dato noch relativ unbekannten Evocation.
Bereits 1991 gegründet, mit besten Kritiken überhäuft, schafften Sie es leider dennoch nicht einen Plattenvertrag zu ergattern, bevor das Projekt bereits 1993 wieder auf Eis gelegt wurde.
Jetzt sind sie wieder mit „ Tales from the Tomb “ zurück, und was der Schwedenfünfer hier abliefert ist allererste Sahne.

Obwohl meine CD Sammlung ehrlich gesagt nicht mit sehr vielen Old School Death Metal Silberlingen angereichert ist, bin ich von diesem Album begeistert.
Musikalisch und Produktionstechnisch gibt’s hier mal rein gar nichts zu mäkeln, der Sound ist druckvoll, und die Herren beherrschen Ihre Instrumente ausnahmslos.
Stilistisch würde ich den aktuellen Output irgendwo zwischen Dismember und vielleicht auch Benediction einordnen.
Sicherlich stellen die Nordmannen hier nichts neues auf die Beine, aber was Evocation vom Rest der Horde unterscheiden ist der Groove. Es bleibt einem einfach nichts anderes übrig als kräftig mit der Rübe zu schütteln wenn sich das Album im Player dreht.

Absolutes Paradebeispiel sind die Tracks „ The Dead“ und „ Chronic Hell“.
Hier wird schon am Anfang der CD gezeigt wo der Hase lang läuft.
Absolut brutal, und doch auf eine besondere Art sehr melodisch wird hier gezeigt wie Death Metal Anno 2007 klingen muss. Sehr beachtlich ist des weiteren, das das hohe Niveau nahezu über die gesamte Spielzeit hinweg gehalten werden kann.

Meiner Meinung nach haben sich Cyclone Empire hier ein absolutes Juwel an Land gezogen.
Man kann nur hoffen, das sich die Jungs in naher Zukunft auch mal in unseren Gefilden auf der Bühne zeigen. Denn sollten Sie in der Lage sein dieses Album auch Live adäquat zu performen, könnte das nahezu jeden Club zum Kochen bringen.

Schlussendlich bleibt nur zu sagen, das sollten noch mehr Veröffentlichungen dieser Qualität folgen, so steht einem 2. Death Metal Frühling mit Evocation an der Spitze nichts mehr im Wege.

Tracklist

01. Eternal Lie
02. The Dead*****
03. Chronic Hell****
04. Greed
05. From Menace To Mayhem***
06. Blessed Upon The Altar
07. Feed The Fire ******
08. The Symbols Of Sins
09. Phase Of Fear****
10. Veils Were Blown
11. But Life Goes On (ENTOMBED-cover)***
12. The More We Bleed***
Punkte: 9/10 Meurer/V.U. Label: Cyclone Empire
Anspieltipps: ****** CD suchen bei

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