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Excruciation "Angels To Some, Demons To Others"

Excruciation - Angels To Some, Demons To Others - CD-Cover

16.1.2007
Excruciation aus der Schweiz sind nicht klein zu kriegen: Die Band sorgte bereits 1985 mit ihrer MC “The fourth apocalyptic rider” für Aufsehen und man ließ in den darauf folgenden Jahren in seinen Veröffentlichen immer wieder das musikalische Talent & Können aufblitzen und erarbeitete sich so eine nicht gerade kleine Fangemeinde. Des weiteren konnte man sich auch live eine gute Präsenz verschaffen, man enterte mit Bands wie z.B. Sodom oder den Landsleuten von Samael die Bühnen und machte sich so einen Namen, der den Fans in Erinnerung blieb.
Nach diversen weiteren Veröffentlichungen gab es im Jahre 1991 leider einen Einschnitt im Excruciation Lager und man ging fortan getrennte Wege. Es dauerte bis zum Sommer 2005, als man sich dazu entschloss einen Neubeginn mit Excruciation zu wagen, schon nach einigen Proben waren genügend Ideen & Material fertig gestellt und die Jungs begaben sich in die Blu-Velvet Studios in Italien um den neuen Longplayer „Angels to Some, Demons to Others“ einzuprügeln.
Und das Ergebnis dieser Scheibe ist wirklich beeindruckend ausgefallen, man merkt der Band in 14jährige musikalische Abstinenz nicht an – im Gegenteil: Excruciation legen eine wahre Spielfreude an den Tag und zeigen das sie noch immer Meister ihrer Klasse sind !! Die schon fast manisch anmutenden Vocals erinnern an Tiamat zu Zeiten von „Clouds“ oder deren schwedische Kollegen Lake Of Tears mit dem damaligen Kult Album „Greater Art“, bewahren aber trotz dieser Vergleiche ihre völlig eigene Note und verleihen den Kompositionen der talentierten Schweizer den finalen Touch.
Die abgrundtief gestimmten Gitarren bauen eine enorme Soundwand auf und sind das Hauptmerkmal auf „Angels to some, Demons to others“ das angefangen von dem starken „Golgotha“ über weitere Killersongs wie „Arise“ und dem mit großem Wiedrerkennungswert versehenen „ Mo(u)rning again“ verfügt und die Szene wohl richtig wachrütteln dürfte. Mit einem solch starken Album hat wohl niemand rechnen können und es bleibt zu hoffen, dass sich viele Maniacs dieses geniale Machwerk zuzulegen und die Chance nutzen werden um sich Excruciation live anzusehen.

Gute Band mit Potenzial für den Aufstieg in die 1. Liga des Death-Gothic Metals !!

Tracklist

1. Angels to some...( intro)
2. Golgotha ****
3. Is God diabolical? **
4. Like Hyde in Jekyll
5. Arise****
6. Smashed **
7. Solitude pt. 2 **
8. Mo(u)rning again ****
9. Devotion *
10. Black **
11. My darkest hour
12. I am
13. One step further **
14. ...demons to others (outro)
Punkte: 9/10 Hanzi/V.U. Anspieltipps: *****
Label: Non Stop Music Records / Switzerland CD suchen bei

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