Metal CD Review

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Eyra Records "Metal Legacy"

Eyra Records - Metal Legacy - CD-Cover

4.3.2008
Das noch junge Plattenlabel Eyra Records haben eine Metal-Compilation zusammengestellt, von sehr unbekannten Metal-Bands, die darauf warten im einzelnen Beschrieben zu werden. Wenn man dem Labelinfo glauben schenken darf, wurde diese über mehere Monate zusammengestellt und soll außerdem einen Metal-Stil charakterisieren, den das Plattenlabel vertreten möchte. So steigen wir in das Geschehen ein, die hoffentlich eine Menge Vielfalt und interessante höhen und tiefen darbietet. Pesticide, eine Band die von harten Riffs und cool Samples umfangen ist und druckvollen, zu gleich transparenten Nu-Metal von ihrem Titel “Tranquilizer” vorweisen. Bei Backstep sieht das schon ganz anders aus. Die Hessen sind mit “Delirium” zwar gut unterwegs, dennoch merkt man das die gewisse Erfahrung fehlt, um Songs noch zielorientierter an den Nagel zu hängen. Druck haben May The Silence Fail, das steht schon mal fest. Die Truppe um die beiden Lead-Sängerinnen Sarina Wijasuriya und Janina Kutschewski, liefern einen guten Job mit „Unworthiness“ ab und verleihen mit groovige Einlagen, dem Hörer die gewisse Duftmarke. Mit eingängigen Melodien und abwechslungsreiche Ergüsse aus dem Heavy Metal Bereich, haben Declamatory eine persönlichkeit die zeigt, dass hohes Potential in den Jungs verankert ist. So ist für mich „Subconscious“ ein Track, der die ganze Zeit nicht schwächelt und den Boden in den Abgrund treibt. Mit harten Riffs steuern die Rostocker Injustice auf die Gefahr hin, dass es mit „Patience“ in die Hose gehen kann. Die einfache Songstrktur und die Ideenlosigkeit, überzeugen keinsfalls. Da ist dringendes üben notwendig, will man sich hier von anderen Bands absetzen. Dragonsfire sind für Überraschungen bekannt und stellen deutlich unter Beweis, wie man mit bisschen Boom, annehmbare Songs wie „My Life zum Brennen entfacht. Die junge Truppe trickORtreat überzeugen mit beeindruckenden Mophparts und Down-Tempo Einlagen, dennoch reicht es nicht um im oberen viertel anzuknüpfen. Eine aus Werl stammende Band DevilStick, die mit eindrucksvollen Gitarrenwänden und bombastischen Doublebass-Attacken Song „Old Boy“ zum erzittern bringen. Stone Dust Engine klingen alles andere als Eigenständig, geschweige dennoch interessant oder musikalisch bewundernswert. „Dolendi Voluptas“ wirkt deshalb zu schwach und zu monoton. Der satter Sound von JognNie Rook dröhnt mit beachtlicher Stärke aus den Boxen. Auf „NoRegrets“ ist so ziemlich alles enthalten was ein waschechter Punker/Metaller benötigt, um auf seine Kosten zu kommen. Außerdem ein Mitsing-Chorus der den Song für jede Party zum Highlight macht. Auf P.A.I.N. Management klingt alles nur herunter gedroschen und verliert mit der Zeit an Idensität. Deshalb wird Song “Silvertray” wohl der erste sein, der mir auf anhieb aus dem Gedächtnis verschwindet. Still.No.Order präsentieren auf “The Purist” ein Track, der zugegeben einer Rockröhre vermag und mit handwerklichen Kunststücken sich zum besten zeigt.

Zum Schluss kann man sagen, dass auf dieser Compilation vereinzelt gute Bands vorhanden sind. Dennoch ist es auf das Gesamtbild betrachtet zu wenig. 12 Underground Bands, die man in keiner Hinsicht in eine richtige Schublade unterbringen kann, bleibt abzuwartenm, wie Sie ihren Status weiter gehen.

Tracklist

1. Pesticide – Tranquilizer
2. Backstep – Delirium
3. May The Silence Fail – Unworthiness
4. Declamatory – Subconscious Mind Destruction
5. Injustice – Patience
6. Dragonsfire – My Life
7. trickORtreat – The Art Of Systematical Decay
8. DevilStick – Old Boy
9. Stone Dust Engine – Dolendi Voluptas
10. JohnNie Rook – No Regrets
11. P.A.I.N. Management – Silvertray
12. Still.No.Order – The
Punkte: 6,5/10 Markus Seibel/V.U. Label: Eyra Records
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