God Hate Code "Aeons"
14.4.2008
Mit Ihrem nun vierten Studiowerk “Aeons” melden sich GodHateCode mit einem überraschenden Lebenszeichen zurück, dass wahrlich einem brutalen Death Metal Inferno nahe kommt. Die musikalischen Einflüsse von Avused, Coercion oder Grave, werden zu einer erlebnisreichen Talfahrt berufen und als Geschenk, mit der darauf enthaltenen roten Schleife, als Päckchen dem Hörer in den Gehörgang katapultiert.
Pelle Ekegren, seines Zeichens Drummer der Band Corecion und Wolfgang Rothbauer (Eisblut) Gitarrist der besagten Band, bilden das Grundgerüst von God Hate Code und mit Tana ist am Bass von den Spaniern Avulsed, eine weitere Person in das Line-up eingetreten. Deutschland, Österreich, Spanien und Schweden, wie ist das nur möglich? Der Leser wird sich spätestens hier die Frage stellen, dass an der Sache was faul sein muss.
Leider nicht! Die Musiker kann man recht wohl als eine eigenständige Combo bezeichnen, die zur jeder Zeit, den Metalheads ein furioses Feuerwerk darbieten kann. Das Riffing ist brutal und aggressiv und lässt so manche etablierte Death Metal Band alt aussehen, denn God Hate Code bearbeiten vor allem ihre Gitarren mit einer Präzision, wie man sie heute leider nur noch selten antrifft !!
Die eingeheizten Moshparts sind die Quellen, für ein hochwertiges Doublebass Geschmetter der Extraklasse. “Slumbering Sickness” ist auf jeden Fall ein Song, der in allen Ecken und Kanten viel Old-School Klängen enthält, und zweifellos mit dem Speed die Nummer excellent verbindet. Auch der enorme Härtegrad der Gesangslinien, knallt gewaltig aus den Boxen und veranlasst, den Knöpfchendreher um 90 Grad zu drehen. Ansonsten steht das Grundgerüst Bombenfest, welches eine akzeptable Produktion vorweist, dass den hohen Ansprüchen genügt. Potential haben die Mannen, das steht fest! Bleibt nur zu hoffen, dass auch ein Spitzenplatz in greifbarer Nähe ist.
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