Grendel "A Change Through Destruction"
2.6.2009
Das Genre des „Melodic-Death-Metals“ zeigt sich heutzutage schon mehr als überschwemmt.
Haufenweise Bands ringen um die ersten Plätze. Die Finnen setzen da schon bekannter Weise die Messlatte sehr hoch. Zum aktuellen, nordischen Output gehören auch Grendel.
Zu Firebox Records gewechselt, stellen die nun ihre neue Scheibe vor. „A Change Through Destruction“ lautet der Titel und soll zeigen, wo der Hammer hängt.
Die fünf Herren um Mikko Virtanen zeigen sich da auch nicht so unversiert.
„Melodic-Death-Metal“, größtenteils im Mid-Tempo angelegt.
Das Riffing von Jussi Kraft und Mika Kivi zeugt von ordentlicher Gitarrenarbeit und Mikko Virtanes rundet die ganze Sache noch mit stimmigen Vocals ab.
Dennoch ernüchtert das Ergebnis recht schnell. Sicherlich fehlt es nicht an Eingängigkeit oder Qualität und trotz alle dem zeigt sich Grendel mit ihrem zweiten Album nicht wirklich innovativ. Jeder Track scheint wie schon mal gehört und kein einziger Song hebt sich wirklich ab. Wo verbleiben die Highlights, die sich in das Ohr des Hörers bohren?
Im Endeffekt bleibt ein Rundling, gefühlt mit handwerklich durchschnittlichen Songs, die sicherlich Niemanden vom Hocker hauen werden.
Fakt: Wie klingt Grendel? Naja, wie nun mal ein Haufen andere „Melodic-Death-Metal“-Bands. Beileibe nicht mies aber auch nicht genial. Für Fans von Amorphis und co.
weitere CD-Reviews »»