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Human Fortress "Eternal Empire"

Human Fortress - Eternal Empire - CD-Cover

8.5.2008
Was fällt mir denn da in die Hände? Eine CD, die nicht dem Black Metal zugeordnet werden kann! Da dies eigentlich gar nicht in meinen Aufgabenbereich fällt, war ich zunächst etwas skeptisch... Aber Human Fortress sind mit Eternal Empire universell geeignet. Contrast ist der erste Song dieses opulenten Werkes, der bereits die vielen Facetten der Band wiederspiegelt. Neben der vielseitigen Stimme des Sängers Carsten, die von süßen Power-Metal-Klängen bis hin zu deathlastigen Growlpassagen reicht, erscheint hier auch die Stimme einer Sopranistin, die die ohrwurmverdächtigen Töne der Hannoveraner tatkräftig unterstützt. Entgegen der sonstigen Black-Metal-Bands, die sich in meinen Rezensionen finden und zum Hassen ermutigen, bewegt Contrast eher zum Lachen und Springen! Nun, das mag den ein oder anderen nicht erfreuen, die Zielgruppe der Band dürfte es dennoch ansprechen. Ähnlich verhält es sich mit dem Folgestück Borders of Insanity, welches mit bizarren Keyboardparts beginnt und der im wahrsten Sinne des Wortes insane klingenden Stimme Carstens. Alles in allem schaffen es Human Fortress den Text und die Grundstimmung des Stückes musikalisch vollkommen umzusetzen, was gerade in einem Genre zu begrüßen ist, welches sich nicht gerade durch großen Abwechslungsreichtum auszeichnet. Und noch dazu in Kombination mit eingängigen Melodien und atemberaubenden Gitarrensoli. Beachtlich! Beachtlich geht es auch weiter mit The Wizard: Hier beginnen die Jungs aus Niedersachsens Hauptstadt mit opulenten Instrumenten bevor Carsten abermals die ganze Bandbreite seiner Stimme zum Ausdruck bringt. In diesem Song dominieren, anders als in den Vorgängern, alternative Instrumente, die an Renaissancemusik anknüpfen und dem Stück somit eine ganz eigene Note verleihen. Lediglich die gegen Ende auftretenden Flötenpassagen sind dann doch etwas zu verspielt, ja, fast schon kitschig und hätten den Weg in den Song besser nicht gefunden. Aber solche klitzekleinen Kritikpunkte sind lediglich marginal und tun dem Gesamteindruck des Albums keinen Abbruch.

Tracklist

1. Contrast
2. Borders of Insanity
3. The Wizard
4. The Raven
5. When Love and Hate Collide
6. Under the Spell
7. Lions Den
8. Circle of Flames
9. Falling Leaves
Punkte: 9/10 Sarah Junges / V.U. Abspieltipps: Contrast, Borders of Insanity, The Raven, Lions Den, Circle of Flames
Label: Massacre Records CD suchen bei » CD bei Hitflip tauschen

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