Ichor "The Siege"
16.6.2009
Man kann sagen was man will über den Death Metal aber eines steht fest in diesem Genre wir am meisten von anderen Bands abgekupfert, viele Gruppen klingen wie schon tausend mal gehört und viel ist leider Massen wahre geworden. Die Eigenständigkeit geht sehr oft flöten, kein Wunder dieser Markt ist überschwemmt wie kein anderer im Metal Bereich.
Neues Blut braucht die Szene, oder besser gesagt neues Ichor so nennt man in der griechischen Mythologie jene Substanz, die den Göttern anstatt des roten Lebenssaftes durch die Adern fließt. Und dies wird auch auf dem Cover des zweiten Werkes von Ichor deutlich. Entsprechend führen auf dem Cover Schläuche weg vom “Corpus Dei” eines gesichtslosen Wesens in Triumphpose, embryonale Körper in abstrusen Matrix-Geräten mit seinem Nektar nährend, vor futuristischem Hintergrund platziert. Lässt jetzt nicht gerade auf den brachialen und rohen Sound schließen. Aber falsch gedacht, was Ichor bieten, ist zwar jetzt nicht gerade die neue Death Metal Entdeckung 2009 aber, dennoch ein solider Todes Metall Hammer. Der Stil irgendwo zwischen Aborted und Job for a Cowboy, macht das Album trotz allem hörenswert. Harte Gitarren Riffs, schnelles Schlagzeug, solider Bass und abwechslungsreicher Brüll, Growl und Greisch Gesang rücken Ichor dennoch in ein gutes Licht.
Nach dem Kingdome of Death Splitt Album mit Point of Infelection, nun endlich der erste Alleingang der Deutschen.
Suffocation in Ecstacy glänzt mit seinem doch ehr schon komischen Intro das ich allerdings nicht negativ werten würde. The Siege ist in allem doch ein recht gut gewordenes Album, bei einer Lauflänge von 37 Minuten kanckt kein Song die 5 Minuten Marke was dem Hörgenuss in keinster Weiße einen Abbruch tut. Im Song Arrival lassen die 5 einen kleinen hauch von Verspieltheit und Progresivität mit ein fließen was dem Song eine gewisse eigene Note verleiht.
Fans von Abortet und Co werden hier nicht enttäuscht aber auch nicht gerade überrascht werden.
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