Metal CD Review

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Indigo Child "Re – death"

Indigo Child - Re – death - CD-Cover

27.12.2006
Indigo Child kommen aus Slowenien und sind hierzulande noch gänzlich unbekannt. Trotz ihres einmaligen musikalischen Stils haben die sympathischen Musiker bisher noch keinen Deal an Land ziehen können.
So kam es im November gerade recht, eine Europa – Tour mit den finnischen Gothic Helden To/Die/For machen zu können, um so den Bekanntheitsgrad von Indigo Child zu steigern, was bis auf wenige Ausnahmen an denen die Tour nicht so gut besucht war, auch gut gelang.
Nun aber zur Musik der jungen slowenischen Band: Nach mehrmaligen Durchläufen der CD bezeichne ich die Musik von Indigo Child als Gothic Metal mit wunderschönen Melodien und die Songs werden vor allem durch die tiefe Stimme von Frontman Mario geprägt und verbreiten eine düstere, depressive Stimmung. Die Gitarrenarbeit ist auf „Re – death“ eher zurückhaltend zu betrachten, obwohl die 6 Saiterfraktion doch an einigen Stellen der Songs erheblichen Druck erzeugt und so die sehr ausdrucksstarke Stimme von Sänger Mario besonders gut zu unterstützen vermag und die Songs gekonnt abrundet. Als ganz besonderes Bonbon kommt die liebliche Stimme von Sängerin Eva zum tragen, die sich viele Gesangslinien mit Mario teilt und sie durch ihre wunderbare Stimme noch ausdrucksstärker erscheinen lässt, denn hier sind es die female Vocals, die das depressive Feeling geradezu heraufbeschwören.....
Angefangen von dem Opener „60 Seconds Of Life“ über „Bitter Fact Of Conclusiion“ verstehen es Indigo Child sehr geschickt musikalische Akzente zu setzen und überzeugen mich auf ganzer Linie und das ich mit meiner Meinung nicht alleine da stehe , haben die Reaktionen des Publikums auf der kürzlich abgeschlossenen Tour eindrucksvoll bewiesen.
Mein persönlicher Favorit auf dem rundum gelungenen Album ist „N.E.R.V.,“
das Sängerin Eva mit ihrer Hammerstimme eröffnet und in dem das Tempo auch mal etwas angezogen wird und der Schlagzeuger mit geilen Doublebass Einlagen glänzt. Ganz klar der beste Song auf „Re- death“. Das darauf folgende „Roots Of Eden“ zeigt Indigo Child von ihrer etwas anderen Seite indem sie schon fast „fröhlich“ zu Werke gehen und so die songwriterischen Raffinessen ihres musikalischen Schaffens eindrucksvoll unter Beweis stellen.
Ein sehr sympathische und vor allem gute Band, die ihre Kompositionen auch live umsetzen kann und für die ich hoffe, dass der Deal bald in greifbare Nähe rückt.
Es gibt Gerüchte, die besagen, dass Indigo Child bald wieder in Deutschland live zu bewundern sein werden und das sollte sich jeder Liebhaber von Gothic Metal mit der nötigen Portion Melancholie nicht entgehen lassen.
Sehr gute Band von der man mit Sicherheit in Zukunft noch hören wird !!!

Tracklist

1. Intro 01101 10111 01010 ( DNA )
2. 60 Seconds Of Life
3. Involve Synthetic
4. Bitter Fact Of Conclusion
5. Death
6. Divine Communication
7. N.E.R.V.
8. Roots Of Eden
9. Self Confronting
10. Re - Birth
Punkte: 9/10 Hanzi/V.U. Label: Eigenproduktion CD suchen bei » CD bei Hitflip tauschen

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