Metal CD Review

V.U.-Site durchsuchen

Izegrim "Tribute to Totalitarianism"

Izegrim - Tribute to Totalitarianism - CD-Cover

2.4.2008
Mit „Tribute to Totalitarianism” betreten die fünf Holländer Neuland. Die hübsche Verkleidung aus hochwertigen Riffs, überzeugender spielerischer Qualität und Tempo-inhaltigen Anleihen, ist Garant für eine eindrucksvolle Verdammnis der Death-Trash Metal Unterhaltung. So sticht das westliche Nachbarland heraus und führt uns primär eine kunstvolle Ausrichtung zu Gemüte. Da bleiben nur zwei Stichwörter zu nennen, die da wären “Schubiduh” und Dudeldidudeldiduuuuuhhh“. Ansonsten klingen die zehn Songs stimmungsvoll, melancholisch und in spürbarer Form eingängig. Hierfür werden Kellervocals geboten, die traditionell auf Ihre Art und Weise es schaffen einen Schädel in zweierlei Hälften zu spalten. Die ordentliche Doublebass- Walze gibt einem den nötigen Anreiz um seinen Aggressionen freien Lauf zu lassen. Die leicht angedeuteten Stilwechsel verleihen dem Silberling den nötigen Schliff und dem Hörer einen unvergesslichen Genuss.
Schließlich haben die Musiker satte drei Jahre an „Tribute to Totalitarianism“ gewerkelt und deshalb sollte daraus ja wohl ein beachtliches Album entstehen, oder?
Die Produktion wirkt sehr zerstörerisch und klingt flüssig wie ein Strom im naturgemäßen Bach. Izegrim anno 2008 halten mit Ihrem neuesten Werk, durch eigenständiger und treibender Kraft, den Spannungsbogen bis zum Schluss. Gutes Album einer hoffnungsvollen Band, die für die Zukunft mit Sicherheit auch die letzte Lücke zu schließen bzw den letzten Farbtupfer zu setzen weiß.

Tracklist

1) Regime of Redemption
2) For God & Country
3) In the Name of Freedom
4) Hell on Earth ***
5) The Better of Two Evils
6) New World Order
7) The Father, The Son & the Holy President
8) Hail Victory
9) Sword of Damocles
10) Deliverance ***
Punkte: 8/10 Markus/V.U. Label: Rusty Cage Records
Anspieltipps: ***** CD suchen bei » CD bei Hitflip tauschen

weitere CD-Reviews »»
© Visions Underground Heavy Metal Magazin, webdesign by Grit Laskowski