Minsk Security "Rebornation"
17.2.2008
Die 2002 gegründete Schweizerische Band „Minsk Security“ legte mit „Rebornation“ ihr zweites Album auf den Tisch der Plattenfirmen.
Das düster gehaltene Cover hat mich zu erst an eine Pagan Metal Band erinnert, die Bandmitglieder hingegen stark an irgendwelche Emocore Typen, doch was auf der Scheibe zu hören war, trifft auf beides ganz sicher nicht zu.
Der Musikstil der 5 Jungs ist nicht wirklich festgesetzt, viel Thrash Metal, aber auch viel Metalcore, ich würde sogar behaupten mehr Metalcore ist in diesem Album enthalten, wie sonst was.
Die Lieder hören sich allesamt ziemlich gleich an, der einzige Unterschied bei dem Album besteht zwischen ruhigen und schnellen Liedern, also kurz gesagt so eintöniges und belangloses, habe ich mir schon lange nicht mehr freiwillig angetan. Es ist nicht nur das die Band absolut nicht meinen Musikgeschmack trifft, nein der Sänger macht jedes Lied total kaputt mit seinem komischen Möchtegern Geschrei, wie man es kaum in Worte fassen kann.
Akustisch möchte ich den Schweizern nichts anlasten, denn an ihren Instrumenten haben sie es echt drauf, das Album hat zum teil auch echt gute Solos zu bieten und viele Riffwechsel. Aus diesem Grund ist unbedingt das erste Lied „Exordium“ zu empfehlen, kein Gesang und alles bis ins Detail ausgearbeitet.
Fazit:
Die Band sollte den Sänger absetzten und sich für eine Musikrichtung entscheiden, denn so etwas wie auf „Rebornation“ möchte ich nie wieder meinen Ohren antun müssen.
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