Metal CD Review

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Naildown "Dreamcrusher"

Naildown - Dreamcrusher - CD-Cover

3.4.2007
"Naildown is a breath of fresh air in the modern hybrid metal hall of fame." So wird die junge Band vom Infoblatt angepriesen. Nun gut, da darf man ja gespannt sein...
Die Band, die heutzutage in Helsinki lebt, formierte sich 2003 in Ost-Finnland unter dem Namen Acid Universe. Nach zwei Demos kam im November 2005 ihr Debüt "World Domination" in die Läden, zu dem sie mit "Dreamcrusher" nun den Nachfolger raushauen.
Aufgenommen in den Sound Supreme Studios, gemixt in den Hansen Studios und gemastert in den Finnvox Studios liefert diese Platte ein Stück brutale doch gekonnte Gitarrenarbeit untermalt von einer heftigen Soundlandschaft.
Ihr Stil soll eine Mischung aus Strapping Young Lad, In Flames und Opeth sein, die Stimme angeblich so wandelbar, dass sie vom Aleksi Laiho Grunt bis hin zum Opeth Style alle Bereiche abdeckt. Schau´n wir mal...
"Dreamcrusher" beginnt mit einem hasserfüllten Schrei und brettert direkt voll auf die Zwölf. Es folgt ein Mix aus Shouts und cleanen Vocals gepaart mit Gitarrenriffs und fettem Drumming. Hier und da werden Keyboardsprenkel sphärisch im Hintergrund eingestreut.
"Judgement Ride" fängt komplett In Flames-mässig an, doch als das Keyboard einsetzt wird man eher an die Bodom Kinder erinnert. Es geht bolzend und knüppelnd weiter, Anders Friden-mässige Shout-Passagen wechseln sich ab mit cleanen Parts. Gitarrensoli werden selbstverständlich auch hier und da eingebaut.
"Lame" kommt passenderweise etwas langsamer daher, wohingegen der nächste Song "P.I.B." zwar spacig anfängt, dann aber losknüppelt als gäb´s kein Morgen. Gitarrensoli dürfen natürlich auch nicht fehlen. Zwischen den Knüppelpassagen werden dann nur kurz aber effektvoll ein paar Keyboardtönchen eingesetzt.
Die nächsten beiden Songs sind nicht sehr herausragend, es geht in der gleichen Art und Weise weiter: cleane Vocals wechseln sich ab mit Shouts.
Song Nummer sieben, "Deep Under The Stones", ist ein sphärisch-spaciges, fast 7 Minuten langes Instrumental, welches nur zwei Mal kurz von Sprechpassagen unterbrochen wird. Ansonsten kann man seine Gehörgänge bei dieser ruhigeren Ausruhpause etwas entspannen und dem spacigen Keyboard und viel Gitarren, Keyboard und Drum Soli lauschen.
Der letzte Song "The New Wave" zeichnet sich durch ein extrem sphärisches Keyboard und einen sehr stampfenden Beat aus.
Fazit: ein sehr eingängiges Album, das durch einprägsame Melodien und den cleanen Gesang zwar schnell ins Ohr geht, trotzdem aber durch knüppelnde Drums, dichte Gitarrenwände und aggressive Shouts hart und heftig daher kommt. In Flames watch out, hier kommt die nächste Generation !

Tracklist

1. Dreamcrusher****
2. Judgement Ride***
3. Lame**
4. P.I.B.***
5. Silent Fall**
6. Like I Care**
7. Deep Under The Stones***
8. Save Your Breath***
9. The New Wave*****
Punkte: 8/10 Nadine S./ V.U. Label: Spinefarm Records/Soulfood
Anspieltipps: ***** CD suchen bei » CD bei Hitflip tauschen

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