Nitrolyt "Hollywood Death Scene"
13.11.2006
Nitrolyt aus Leipzig wurden 2002 gegründet und waren ursprünglich ne Metallica Coverband. Nach etlichen Besetzungswechseln fand man aber den eigenen Weg und brachte 2003 das erste Album an den Start. Und nun, ein Weilchen später, setzt man mit dem vierten Longplayer „Hollywood Death Scene“ eins drauf. Die Scheibe ist sehr progressiv, brilliert durch schwere, eingängige Riffs und einer ausgezeichneten Stimme des Frontmannes Stephen. Old School Metal Passagen treffen auf Keyboards, und die spieltechnischen Fähigkeiten der einzelnen Bandmembers sind wirklich astrein.
Einen Vergleich mit den Progressive-Helden Dream Theater kann man nicht von der Hand weisen, jedoch sind Nitrolyt sehr eigentständig und zeigen sogar den alt eingesessenen Theaters wo der Hammer hängt.
Knallende Riffs stehen bei jedem Track ganz vorne, schräge Rhythmen und bahnbrechende Breaks machen das Album zu einem Erlebnis.
Die Songs sind energiegeladen und bashen straight aus den Boxen meiner Anlage. Auch an Ohrwurmqualitäten wird nicht gespart, und so ist der erste Song der Scheibe „Sign language“ für mich einer der Stärksten des Longplayers.
Zwar liegt mir hier nur eine gekürzte Version des Albums vor, doch wenn der Rest gleich gut klingt wie die Stücke auf diesem Silberling, dann kann ich ihn nur wärmstens empfehlen. Das Ding knallt einfach rein und macht gewaltigen Spaß. Kurz gesagt, „Hollywood Death Scene“ ist ein gelungenes und zu recht gelobtes Werk. Zu guter Letzt geht noch ein Dankeschön an Jungs für´s draufpacken von zwei Live-Videos, bei denen man die Energie förmlich spüren kann, welche die Kerle bei ihren Gigs versprühen.
weitere CD-Reviews »»
