Paragon "Forgotten Prophecies"
11.6.2007
Die Deutschen Paragon haben ihr mittlerweile 8tes Album aufgenommen, welches ich nun hier reviewn darf. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich bis heute noch nie über Paragon gestolpert bin. Jedoch bin ich schon nach den ersten Akkorden positiv überrascht und erfreut. Heavy Metal in Reinkultur, unverfälscht und ehrlich, wie er sein soll. Und für einen 80-er Jahre Metalfan wie mich natürlich mehr als ein Genuß.
Die Norddeutschen haben ihre Wurzeln tief in der traditionellen Schiene verankert. Schreddernde Riffs, geile Solis und fette Drums stehen im Vordergrund. Andreas Babuschkin, seines Zeichens Shouter von Paragon, erinnert zeitenweise an Rob Halford, welches das Album noch leckerer macht.
Da kommen die schönen alten Zeiten in mir wieder hoch, als es noch enge Jeans und Glamrocker gab, Zeiten in denen Tokio Hotel noch nicht mal auf der Welt waren und die Musik noch klar und kompromisslos war.
Paragon machen ihre Sache ausgezeichnet. Die Deutschen wissen was sie tun, das Album ist perfekt gemischt und rundum ausgeglichen. Ab und an kann man einen Tick alter Iron Maiden entdecken, die mir ein Lächeln auf´s Gesicht zaubern.
Als Bonus haben Paragon Overkill´s „Deny the Cross“ gecovert, und machen damit keine Gefangenen. Hart und rau basht der Song aus den Boxen, und das sollte er auch. Denn mit Overkill verscheißt man sich es besser nicht.
Fazit: Viel Herzblut und Leidenschaft für den alten Stil steckt in diesem Silberling. Liebhaber alter Maiden, Accept oder Running Wild werden das Album sicher lieben.
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