Prey for Nothing "Violence Divine"
6.10.2008
Hinter dem Namen Prey for Nothing verbirgt sich eine progressiv-technisch visierte Death Metal-Band aus Israel. Musikalisch ein Verschnitt aus Dark Tranquility und Carcass, gibt es in letzter Konsequenz dann doch eigenständige Hausmannskost. Grob gesagt: Sie können alles, angefangen bei virtuellen Riffs, über groovige Trash-Parts, bis hin zu letztendlicher Abrißbirne. Die Mischung ist abwechslungsreich, wirkt hierzu stimmig und immer homogen, was die ganze Kiste hörenswert macht. Das Donnerwetter rockt jedenfalls wie die Sau und eignet sich demnach perfekt zum Luftgitrarrenspielen.
Aber in den wenig schlechten Momenten langweilen sich die Mannen zutiefst und können in diesen Abschnitten in keiner Weise überzeugen. Trotzdem ist „Viloence Divine“ eine nette Angelegenheit, die für den ein oder anderen Leser interessant sein könnte.
Songs wie „The Maw“, Overture Of Dust“ oder „Tearing the Fabric“ sind nach einigen Durchgängen richtige Arschtreter und werden förmlich in die Gehörgänge eingebrannt. Außerdem: Die Atmosphäre stimmt, und die Lyrics befördern das Ganze schlussendlich erfolgreich über die Ziellinie. Entertainment, dass auf den Brettern, entsprechende Umsetzung vorausgesetzt, sicherlich noch vielmehr Reiz entfaltet. Die Studioaufnahmen sind vielleicht etwas undefiniert, stört aber in keiner Hinsicht!
Wer mit melodischen, leicht aggressiven Metal-Klängen etwas anfangen kann, der wird auch mit dem Erwerb von „Violence Divine“ garantiert nichts falsch machen. Erhältlich bei: www.rustycagerecords.com.
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