Sathanas "Crowned infernal"
4.4.2008
Bereits 1988 gegründet, können “Sathanas” auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Line- up Wechsel, mehrere Labels die durchlaufen wurden sowie zahlreiche Veröffentlichungen und Split-Alben. Und auch heute noch transportieren „Sathanas“ den Spirit der damaligen Zeit in einem zeitgemäßen Soundgewand mit allem was guten old school Black/Thrash Metal ausmacht.
So haben „Sathanas“ nicht nur die typischen Riffs aus ihren Anfangstagen ins Hier und Heute mitgenommen, auch Drum-Sound und Songwriting gehen auf jene Zeit zurück als der Thrash Metal von der amerikanischen Westküste aus über die ganze Welt brandete. Zwar bieten die Mannen um Bandkopf Paul Tucker immer auch mehr oder weniger melodische Soli in ihrem Sound auf, hauptsächlich kann man sie aber im Spannungsfeld solcher Bands wie Sacred Reich oder natürlich den unvermeidlichen Slayer ansiedeln. Vor allem aber Tuckers Gesang und die lyrische Thematik, dürfte eine Verortung der Musik in der ersten Welle des Black Metal hinreichend rechtfertigen. Songs wie „Dawn of Satans Rise“, „Sacrificial Kingdom“ oder der Titelsong sprechen ja schon Bände. „Sathanas“ gehen aber keinesfalls mit Rumpel-Attitüde zu Werke, sondern feuern präzise Riffs aus allen Rohren und die tighte Rhythmussektion um ex-Acheron Drummer Jim Strauss legt ein solides Fundament unter die durch und durch gelungenen Kompositionen. Riff- orientierter Thrash also mit deutlichen Tendenzen hin zum frühen Black Metal. Wer auf so was steht sollte sich „Crowned Infernal“ ruhig zulegen.
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