Silverlane "My Inner Demon"
24.6.2009
Was wäre wenn man Deutschlands Power- und Speed Metal Elite in einen Topf wirft, kräftig umrührt und alles in einen Teller füllt????? Entweder ein riesiger Mist oder eine der besten Nachwuchs Bands dieses Genres wie ich finde. Die Rede ist von Silverlane aus Franken. Die Stilart irgendwo zwischen Blind Guardian und Edguy, glänzen die 5 Mannen und Keyboarderin Dodo mit kraftvollen Hymnen, einer atemberaubenden Stimme und mächtig viel Eigenständigkeit.
Das Kapitel Silverlane wurde 1995 zum ersten mal aufgeschlagen und zwar von dem damals erst 11 Jahre alten Simon Michael, ebenfalls als Schlagzeuger bei Subway to Sally zugange. Zusammen mit einem Schulfreund und seinen beiden Geschwistern, rief er Silverlane ins Leben damals noch als musikalische Experimentierplattform.
2005 brachten Silverlane ihr selbst produziertes Gesellenstück Legends of Safar ans Tageslicht, immerhin 1000 Exemplare konnten unter die Meute gebracht werden.
Trotz der neuen Aufgabe bei Subway to Sally zu trommeln, ließ er Silverlane nicht ruhen, statt dessen arbeitete er gemeinsam mit Ecki Singer und Ulli Holzermer zu ihrem ersten offiziellen Debüt My inner Demon eifrig hin. Wie der Volksmund schon spricht was lange währt wird endlich gut. Abwechslung und die Liebe zur Musik wird hier groß geschrieben. Was sich vor allem in den kleinsten Details des Werkes wieder spiegelt. Der Opener ,,Wings of Eternity,, gibt mit sehr viel eindrucksvoller Melodie und musikalischer Vielseitigkeit die Marschrichtung vor. ,,Miracle,, baut in den ersten paar Sekunden eine ruhige Atmosphäre auf, die kurze zeit später durch die einzigartige Spielweise und sich in den Gehörgang fressenden einzigartigen Gesang zunichte gemacht wird. ,,The flight of Icarus,, ist und bleibt mein absoluter Lieblings Titel dieser Scheibe, hier wird Silverlane wie ich finde am besten widergespiegelt. Das Stück sollte wohl auch Live sehr gut überzeugen können und dürfte das Lied sein mit dem sich die Franken einen Namen erspielen können. Langsames Spiel und drückender Gesang eröffnen den Titelsong ,,My inner Demon,, und begleiten es bis zum Schluss. Dass die deutschen gerne Experimentieren zeigt uns ,,Kingdom of Sand,, hier kommen orchestrale Klänge, Chor Gesang und fernöstliche Instrumente zur Geltung.
Von dieser Band darf man noch einiges erwarten. Fans deutschem Power Metal werden hier bei weitem nicht enttäuscht aber auch Fans von härteren Klängen sollten ein Ohr riskieren.
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