Stridsmenn "Stridsmenn"
17.6.2009
Es ist schon erstaunlich das bei all der Schwemme von Black Metal Bands aus Norwegen man doch immer noch einige solide und gute Bands findet. So wie Stridsmenn, viel machte der Norweger leider noch nicht reden von sich, was sich allerdings mit Sicherheit noch ändern wird.
Denn was mir hier vorliegt, kann locker in der oberen Liga mithalten. Es braucht nicht immer tausende von bekannten Gastmusikern oder ein satanisches Artwork. Schlicht und dennoch gut umgesetzt reicht hier auch. Arnjeir das einzige feste Mitglied von Stridsmenn konnte schon bei 4 Bands genug Erfahrung sammeln. Zwar wartet man vergeblich auf schnellere Passagen in seiner Musik, aber das braucht es bei weitem nicht.
Klarer Gesang lockert sein krächs und leichten brüll Gesang sehr schön auf. Man kann seinen Erstling immer wieder anhören und findet dennoch wieder neue Überraschungen, so macht das hören wenigstens noch Spaß.
Von Trond F. Helland wird der Nordmann am Gesang unterstützt und von Maestro EJ am Piano. So verleiht man dem Werk noch die richtige Note und Atmosphäre . Da wo manch andere Schwarzmetall Gruppen aufhören, fängt Stridsmenn erst an.
Wie ich finde ist eine Spielzeit von knapp 40 Minuten bei 7 Liedern eine ganz solide Lauflänge für einen Erstling, man hätte sich zwar mehr erwünscht aber alles kann man ja auch nicht haben.
Schade nur dass man nach 4 Demos leider auch 4 Jahre auf dieses Werk warten musste. Naja wie der Volksmund schon sagt gut Ding will Weile haben.
Fans von Emperor und Dark Throne werden hier bei weitem nicht enttäuscht sein.
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