The Stone "Magla"
31.3.2007
Mit "Magla" erscheint über das kleine Underground Label Folter Records das inzwischen schon vierte Album der serbischen Black Metal Combo „The Stone“ aus Belgrad
Zu meiner Schande muss ich gestehen, das ich bisher weder etwas von „The Stone“ gehört habe, noch das mir überhaupt eine Black Metal Gruppe aus diesem Land bekannt wäre.
Sicherlich ist es in diesem Genre extrem schwer, etwas völlig neues auf den Silberling zu brennen, und daher besinnen sich die Osteuropäer leider auf das, was hunderte Finsterlinge schon vor Ihnen, und auch in besserer Qualität veröffentlicht haben.
Zu hören gibt es hier eine giftige Mischung aus rohem Black Metal vergleichbar mit Immortal zu „Battles in the North“ Zeiten, und eine kleine Brise von schwedischem Death Metal.
An sich klingt diese Mischung auch ziemlich delikat, doch irgendwie scheint dann doch das eine oder andere Gewürz noch zu fehlen, das Magla aus dem Underground vieler ähnlicher Bands hervorheben könnte.
Spielerisch und technisch gibt es an diesem Album eigentlich nicht viel zu mäkeln, die Instrumente werden beherrscht, und auch die Produktion kann sich durchaus sehen lassen.
Zu meinem persönlichen Favoriten auf diesem Album habe ich den 2. Track namens „Testament Of Father Ariy“ auserkoren, wahrscheinlich weil er doch sehr stark an Immortal erinnert, und mit abwechslungsreicher Songstruktur überzeugen kann.
Leider kann meiner Meinung nach keines der weiteren Stücke dieses Niveau halten.
Viel zu belanglos plätschert oder besser gesagt „prügelt“ ein Titel nach dem anderen durch meinen Player ohne größere Wirkung auf mein musikalisches Lustzentrum zu hinterlassen.
Schlussendlich kann ich dieses Album leider nur denen empfehlen, die sich wirklich als Anhänger von „The Stone“ sehen, oder solchen, die Ihr Glück im tiefsten Osteuropäischen Black Metal Underground suchen.
Allen anderen würde ich dann doch raten, Ihr ( Black Metal ) Glück besser in den frostigen Wäldern Norwegens zu suchen.
weitere CD-Reviews »»
