Theodore Ziras "Hyperpyrexia"
16.11.2007
In der Biografie von Theodore Ziras steht, dass er eine besonders gefährliche Person sei...Nun, wie auch immer dies letztendlich gemeint ist, ist es wohl am ehesten auf sein variables Gitarrenspiel zu beziehen. Denn genau dieses ist gespickt von genialen Melodien und wunderbaren Riffs die Theodore mit Zusammenarbeit mit seinen Mitstreitern zu hörenswerten Kompositionen zusammenfügt.
„Hyperpyrexia“ ist nach 4 Jahren Ruhe sein mittlerweile 3. reines Instrumental Album, nur das 2005 erschienene Album „Euroforce“ war ein auch mit Vocals versehenes Album.
Doch wer jetzt denkt, dass die Musik ohne Gesang völlig ausdruckslos zu sein scheint der irrt...Theodore Ziras versteht es mit seinem eleganten und virtuellen Spiel neue Maßstäbe im rein Instrumentalen Bereich des Metals zu setzen, die man vorher nicht erahnen konnte.
Ich selbst konnte nach dem ersten Durchlauf der CD nur wenig damit anfangen, jedoch offenbarte sich die Genialität von Theodore Ziras bereits kurze Zeit später.
Hier zeigt sich auch, dass auf „Hyperpyrexia“ einfach alle Arrangements perfekt aufeinander abgestimmt wurden. Nachdem Theodore Ziras noch auf den Vorgängeralben für die gesamten Aufnahmen und die Produktion verantwortlich war, wurde diese Arbeit nun in die Hände von dem mehr als anerkannten Produzenten Matt Flinker gelegt und somit konnte sich der Master himself verstärkter auf seine Kompositionen konzentrieren und das merkt ,man den Songs wirklich an. Dennoch ist Theodore noch als Co- Produzent aktiv, das muss man sich einmal vorstellen....schläft dieser Mann auch irgendwann mal ? :)
Ohne nun einzelne Lieder hervorheben zu wollen, hat „Hyperpyrexia“ im Gesamtbild gesehen ein überirdisch hohes Level für das sich neben Theodore Ziras natürlich die Musiker Derek Sherinian ( ex Dream Theater , Y.J Malmsteen, Billy Idol ), Brian Tichy ( Ozzy, Zakk Wylde; Billy Idol ) und Freund und Weggefährte Manos Markopoulos als Session Bass Player als Ideengeber und Mitstreiter mit verantwortlich zeigen.
Es bleibt festzustellen, dass „Hyperpyrexia“ ein Album geworden ist, welches vor Eigenständigkeit nur so strotzt und was man sich bedenkenlos zulegen kann, Natürlich gibt es Songs, denen eine finale Stimme wirklich gut tun würde um für noch mehr Abwechslung zu sorgen....das wären dann volle 10 Punkte gewesen.
So gibt’s für jeden von Euch den Tipp sich dieses Album zuzulegen und dem zu lauschen was Theodore Ziras hier mit seiner Musik versinnbildlicht – wer es nicht gehört hat, wird’s kaum glauben, dass Alexi Laihio gegen Theodore Ziras nur ein ganz ganz kleines Licht ist.....einfach unglaublich !!
“Hyperpyrexia“ ist ein absoluter Geheimtipp – also nix wie los und sich das Ding KAUFEN !!!
weitere CD-Reviews »»
