Under That Spell "Apotheosis"
18.1.2010
Ein weinender Satan der deutschen Black Metaller Under That Spell ist also der erste Streich dieser Band. Mit 9 Liedern will die Band die Aufmerksamkeit der schwarzen Zunft erlangen. Mehr als ein Versuch wird es aber wohl auch nicht werden, denn die Band spielt ganz "normalen" Standardblackmetal ohne viele Höhen, dafür mit einigen Tiefen. Mit einem meist horrendem Tempo und aggressiven Gitarren knallt die Band schon ordentlich rein, keine Frage, aber damit allein reißt man heute keinen mehr vom Hocker. Die von Zeit zu Zeit eingestreuten Mid-Tempo Parts können die CD auch nicht mehr retten, obwohl bei langsameren Tracks durchaus ein musikalisches Können zum Voschein kommt, hinter dem sich Under That Spell nicht verstecken müßten. Die Drums wirken bei vielen Liedern aufgesetzt und zerstören mehr Stimmung als sie schaffen auch der doch noch recht ansprechend grunzende Sänger geht meist völlig unter. Somit bleibt mir Ende noch ein Kompliment für den sauguten und pervers schnellen Basser Sin auszusprechen. Leider ist die CD kein Hightlight der Szene und somit müßt ihr es selber entscheiden, ob euch die CD euer Geld wert ist!
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