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Violence Unleashed "Spawned to kill"

Violence Unleashed - Spawned to kill - CD-Cover

24.7.2007
Ähnlich wie bei Human Bloodfeast gibt es auch hier wieder sehr US-typischen Death Metal aus deutschen Landen zu hören, allerdings klingen Violence Unleashed eher nach den heutigen Cannibal Corpse mit dem Corpsegrinder, anstatt wie ihre Kollegen den Tomb-of-the-Mutilated-Zeiten zu huldigen.
Bei Violence Unleashed handelt es sich um ein Projekt des Eradicate-Gitarristen Felix, der sich ein paar Sessionmusiker ins Boot geholt hat, um mit „Spawned to kill“ ein absolutes Oldschool-US-Death-Metal-Brett a la Monstrosity, Suffocation oder eben bereits genannten Cannibal Corpse einzuhacken.
Und das machen die Jungs zugegebenermaßen auch sehr ordentlich! Zwar bleibt man sehr nah an den Vorbildern, ohne wirklich viel Eigenes mit einzubringen, aber das muss ja nicht unbedingt schlecht sein...
Dem geneigten Hörer werden tonnenweise geile Brat-Riffs, ein gnadenlos knüppelndes Schlagzeug mit irrwitzigen Breaks, sowie einige doch sehr bemerkenswerte Soli um die Ohren gehauen. Und was den Gesang angeht, so muss man schon gelegentlich einen Blick auf die CD werfen, um sicher zu gehen, nicht doch versehentlich ein Cannibal Corpse-Album erwischt zu haben.
Ohne Aufwärmphase geht das Werk direkt durch die Ohren in den Nacken, und tut dort sein möglichst bestes, alles zu zerstören...und das mit Erfolg!
Bereits der Opener „Destination:?“ tackert mit mörderischen Gitarrenriffs und dem bereits gelobten brachialen Gesang durch die Boxen. Derart konsequent spielt und knüppelt sich die Truppe durch alle weiteren Songs des Albums, wobei jedoch hin und wieder Songs wie „Spawned in Acidvats“ und „Unbreakable“ auch im Midtempo zu überzeugen wissen. Hier wird wirklich alles nieder gewalzt!
Auch die zwar nicht ganz perfekte, aber doch recht druckvolle Produktion trägt dazu bei, dass Tracks wie der bereits genannte Opener oder „Brainless Zombie Wankers“ gnadenlos zu überzeugen wissen und ein äußerst massives Gesamtwerk entsteht. Einziger Schwachpunkt des Albums ist meiner Meinung nach das Schlusslicht „Crumbled into Dust“, da dieser eher lahm und zäh aus den Boxen kommt und mit dem Rest des Albums wenig gemein hat.
Trotzdem ein Schmuckstück in jeder Death Metal Sammlung!

Tracklist

1. Destination : ? ****
2. Several Suicide Solutions *****
3. Burn ****
4. Brainless Zombie Wankers *****
5. Polyurethane Murderer ****
6. On Fields Of Barbed Wire ****
7. Constrained To Kill ***
8. Spawned In Acidvats ****
9. I Deserve To Kill ****
10. Unbreakable ****
11. Crumbled Into Dust *
Punkte: 7,5/10 Rebecca Rey/V.U. Label: Twilight
Anspieltipps: ***** CD suchen bei » CD bei Hitflip tauschen

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