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Yearning "Merging Into Landscapes"

Yearning - Merging Into Landscapes - CD-Cover

11.9.2007
Geschlagene 3 Jahre sind seit dem letzten Yearning Album “Evershade” vergangen und die Fans der melancholischen Songs, wie sie Yearning Mastermind Juhani Palomäki mit Perfektion kreiert, schreien förmlich nach dem lang ersehnten Nachfolge – Album.
Yearning sind ja schon lange keine Unbekannten mehr – im Gegenteil sie konnten spätestens mit dem letzten Output „Evershade“ viele Fans auf ihre Seite ziehen, bestachen dort doch die Songs durch Juhani´s facettenreiches Gitarrenspiel und den unter die Haut gehenden Elementen, die Yearning zu dem gemacht haben, was sie heute sind: Ein Aushängeschild im Death - Gothic Sektor, dem aber durch unglückliche Umstände bis zum heutigen Tage leider der Durchbruch und die Anerkennung verwehrt geblieben ist. Diverse Line-up Wechsel und der fehlende Support vom Plattenlabel waren Steine, die sich nur schwer aus dem Weg räumen ließen und so musste sich Juahni Palomäki mit den bisherigen Gegebenheiten anfreunden und das beste daraus machen.
Und das beste, was man aus einem solchen Frust heraus erschaffen kann, ist im Falle von Yearning das neueste Album „Merging Into Landscapes“ !! Hier stimmt einfach alles: wunderbare Melodien in Kombination mit druckvollen Gitarren und dem genialen Gesang von Juhani Palomäki, der sich auch diesmal neben den Gitarren und dem Gesang für das Keyboard, Programming und den Bass verantwortlich zeigt und seine multiinstrumentale Genialität aufs neue eindrucksvoll unter Beweis stellt. Ich bin begeistert, mit welchem Ergeiz und mit welcher Motivation hier Songs geschrieben werden und das Ergebnis ist mehr als deutlich: Auf „Merging Into Landscapes“ gibt es nicht einen einzigen Song, dem man als Ausfall bezeichnen könnte. Nein, hier wird über die gesamte Spielzeit gute Musik geboten, wie sie besser nicht sein kann: Nachdem Intro „Nascentes Morimur“ folgt mit „Kaleidoscopic Inscape“ schon eines der Highlights dieses Albums. Fette, tief gestimmte Gitarren eröffnen selbigen Song und der cleare und sehr bedrückende Gesang von Juhani erzeugt eine Atmosphäre, die gleich zu Beginn deutlich macht, dass Yearning auch auf dem neuen Output nichts von ihrem bisherigen Können eingebüßt haben. Mr. Palomäki hat lediglich die Growlparts etwas gekürzt und konzentriert sich nun mehr auf die clearen Vocals, was sich sehr positiv auf den Gesamtsound auswirkt !! Der neue Mann an den Drums, Aki Kuusinen, der den abgewanderten Chris Tonic ersetzt, macht seine Sache mehr als gut und agiert wesentlich druckvoller & präziser als sein Vorgänger, was im Einklang mit den tief gestimmten Gitarren eine spezielle Wirkung hat: die Double – Bass Attacken unterlegen die Songs dementsprechend druckvoll und auch sein übriges Spiel ist geradezu abgestimmt für den Sound von Yearning !!
„Sphere of Disgust” ist ein sehr ruhig gehaltener Song, in dem Juhani besonders mit seiner Stimme und seinem filigranem Gitarrenspiel die Akzente setzt.
Es folgen Songs wie das melancholische „Return“ und „Datura Stramonium“ denen man aufgrund der Arrangements deutlich anmerkt, dass hier mit viel Liebe zum Detail an der Melodieführung gearbeitet wurde. Zu perfekt und durchdacht und ohne jeden Zweifel erhaben sind die Kompositionen aus der Feder von Mastermind Juhani Palomäki - Respekt !!
Und dann ist langsam Zeit für einen richtigen Hammer: Song Nr. 7 „Lethean Waters” stellt
besonders die gesangliche Weiternetwicklung unter Beweis und wenn all diese verbesserten Komponenten auch in der Hörerschaft auf Anerkennung stoßen, dann werden Yearning schon in Kürze als komplette Band durch Europa touren und die Fans begeistern. Dessen bin ich mir sicher !!
Es geht weiter mit dem Titelsong „Merging into Landscapes“ , einem ebenfalls genialen Song über „Dead“, das wieder überaus melodisch und sehr durchdacht aus den Boxen kommt und bevor das Album mit dem Epilogue „Nemo ante mortem beatus“ seinen würdevollen Ausklang findet, zeigen Yearning nochmals ihr musikalsiches Potential, in dem sie mit „The Dying Morn“ nochmals zur absoluten Topform auflaufen. Hier singt Juhani wirklich einzigartig und dieser Song geht unter die Haut, aber wirklich !! Hier wird besonders auf die sinfonischen Elemente Wert gelegt und Juhani bringt diese mit seinem ausdrucksstarken Gesangsstil auch dementsprechend gut rüber das einem kalte Schauer über den Rücken laufen. Hammersong !!
Jedem treuen Fan dieser Ausnahmeband brauche ich ja nichts zu erzählen, aber alle anderen die von Yearning noch nichts gehört haben sollten, kann ich die Band nur wärmstens empfehlen, wer auf sinfonischen Metal mit Gothic und Death Einflüssen steht, der ist bei Yearning bestens aufgehoben und sollte hier sofort zugreifen.
Und wer sich das Album nicht kaufen sollte und lieber Slayer hört, ist selbst dran schuld und dem ist echt nicht mehr zu helfen !!
Daumen hoch für Yearning und eine fette 10 + !!!!

Tracklist

1.Prologue : Nascentes Morimur
2.Kaleidoscopic Inscape *****
3.Sphere of Disgust ***
4.Return **
5.Datura Stramonium **
6.October Rain **
7.Lethean Waters *******
8.Merging into Landscapes **
9.Dead **
10.The Dying Morn *********
11.Epilogue : Nemo ante mortem beatus **
Punkte: 10+/10 Hanzi /V.U. Label: Holy Records
Anspieltipps: ***** CD suchen bei » CD bei Hitflip tauschen

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