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Zero Hour "Dark Deceiver"

Zero Hour - Dark Deceiver - CD-Cover

5.5.2008
Und sie sind immer für so manche Überraschung gut! Die Herren von Zero Hour scheinen sich an „Dark Deceiver“ experimentierfreudig aus getobt zu haben. Die Wurzeln in die Sie einschlagen, sind eindeutig dem progressiven Metal zu zuordnen und bewahren mit Ihrem neuen Stoff auch Jazz-Einflüsse, die Garant für eine Abwechslung sind.
Die packenden Riffs gehen sehr schnell ins Ohr, was Gitarrist Jasun Tipton zu verdanken ist, der an seiner Klampfe gute Arbeit leistet. Wow! Der Sound ist von amerikanischer Herkunft geprägt und versprüht eine außergewöhnliche Duftmarke, die aus den Boxen des Hörers radikal auszubrechen vermag. So sind „Inner Spirit“ und „the Temple within“ gehobene Rausschmeißer, zugleich auch Alleskönner. Speziell haben sie mit der außergewöhnlichen und komplexen Instrumental-Abteilung, erfrischendes Futter, dass in keiner Schublade zu verfrachten ist. Gerade die Vocals basieren auf hohem Niveau und verbreiten den Lyrics entsprechenden Mitsing-Chorus, dass echte Freude im Prog.-Haushalt garantiert ist. Das soll Chris Salinas erstmal einer nachmachen. Obwohl er Eigenständigkeit besitzt, vergleiche ich Ihn immer mit Russel Allen von Symphony X. Keine Ahnung warum dass so ist, aber die beiden haben was gemeinsam... Nur als Nebenbei: Russel Allen ist eine explodierende Maschine. Deshalb ist es festzuhalten und zu erwähnen, dass die Band für Kreativität und entsprechendem Spannungsbogen steht. Ich hoffe, dass ich in nächster Zeit die Truppe mit ihrem neuen Silberling mir Live auch noch zu Gemüte führen kann.

Tracklist

1. Power to Believe
2. Dark Deceiver
3. Inner Spirit ***
4. Resurrection
5. Tendonitis
6. The Temple within ***
7. Lies
8. The Passion Of Words
9. Severed Angel
Punkte: 9/10 Markus/V.U. Label: Sensory Records
Anspieltipps: ***** CD suchen bei » CD bei Hitflip tauschen

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