Ivenberg "Neither God Nor Satan (EP 2006)"
5.8.2006Ivenberg kommen aus dem süddeutschen Raum und existieren bereits seit 2001.
Bis dato konnte man durch einige anspruchsvolle Demos und Live Auftritte zeigen, dass man mit sehr viel Eigenständigkeit und Liebe zum Detail an das Unternehmen Musik herangeht und konnte sich so eine große Fangemeinde erspielen.
Auch in überregionalen Gefilden hat man im Hause Ivenberg schon Erfahrungen sammeln können, so stand man bereits mit Top - Acts wie Belphegor und Dissection auf den Brettern, was dem Bekanntheitsgrad von Ivenberg mehr als gut getan zu haben scheint.
Nun aber zum aktuellen Demo der Band, dem 2006er Hammer „Neither God Nor Satan“:
Ich fühle mich zurückversetzt ins Jahr 1996 als bei mir der Oberhammer in Sachen melodischem Death - Black Metal, nämlich Dissections „Storm Of The Lights Bane“ Album, unterbrochen seine Runden im CD Player drehte.
An genau diesen Silberling orientieren sich Ivenberg und das machen sie mit Bravour, denn sie klingen niemals wie eine Kopie von Dissection & Konsorten sondern haben genügend Eigenständigkeit und Abwechslung in ihre Kompositionen mit einbauen können die man ihnen ganz hoch anrechnen muss. Der Deal dürfte nicht mehr allzu weit entfernt sein, sofern man sich bei Ivenberg über die musikalische Zukunft der Band einig sein sollte...
„Neither God Nor Satan“ beeindruckt vor allem durch das abwechslungsreiche Gitarrenspiel und die obengeilen Vocals und zeigt vom ersten Moment an, dass wir es hier mit einer jungen aufstrebenden Band zu tun haben die in Zukunft noch für sehr viel Wirbel sorgen wird. das ist klar. Vor allem Song Nr.3 “Neither God Nor Satan“ zeigt das musikalische Können der Band und ich sage voraus, dass Ivenberg eine von Deutschlands führenden Death – Black Metal Größen der nächsten Jahre sein werden sofern sie ihren hohen Standard halten dürfte das kein Problem für sie sein. Beide Daumen hoch für Ivenberg und logischerweise volle Punktzahl.
