Demo Review

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Neurothing "Vanishing Celestial Bodies"

Neurothing - Vanishing Celestial Bodies - CD-Cover 8.5.2006
Zuerst die schlechte Nachricht, es handelt sich bei dem Demo nur um 4 Tracks mit einer Gesamtspielzeit von 17:13 Minuten. Jetzt aber die gute: Davon sind 17:13 Minuten mörderisch!!!

Unglaublich, was dieses Polen-Quintett hier auf die Beine gestellt hat. Es geht los mit „Never Core“. Agressive Shouts, sehr präzise Bass / Gitarren Arrangements und alles voll in die Fresse. Meshuggah meets Pantera, aber auf höchstem Niveau. Absolut passende Gitarrensoli, Power ... tschüß Nackenmuskulatur, und das obwohl die Band nie versucht, irgendwelche Geschwindigkeitsrekorde zu knacken! Weiter geht`s mit „Macheta“, Chupasangre ( Bartek Zawadzki ) versucht, sich mal wieder die Stimmbänder aus dem Körper zu schreien. Zwischendrin immer wieder cleaner, softer Gesang eingestreut, Gänsehaut. Auf der Demo ist auch ein dazugehörendes Video, welches absolut professionell gemacht wurde. Hammer, Neurothing werden auch im 15. Durchgang nicht im entferntesten langweilig. „Anomaly“ haut einem im Anschluß um die Ohren. Eine einzigartige Mischung aus purer Power, Aggressivität, Melodie, Progressivität und musikalischem Können. Was Hazub ( Ryszard Hazubski ) –guitar- , Sloma (Jaroslaw Slomka) –guitar- , Maciuperski (M aciej Prybylski ) –bass- und Buli ( Robert Roszczynski ) –drums- da in die Welt raushauen, ist für eine Band, die es gerade mal 1,5 Jahre gibt, schon sehr ungewöhnlich. Also, wenn diese Band aus den USA, England oder Finnland käme, dann hätte ich heute keine Demo, sondern eine CD von einem nicht kleinen Label hier liegen.
Leider folgt dann schon der letzte Song namens „Vanishing Celestial Bodies“, welcher natürlich auch nicht als Schlaflied taugt. Also Ihr Heavies da draußen, wenn Ihr nur mal ne CD für ne Stunde hören wollt, lasst bloß die Hände von diesem Demo. Diese CD ist wie ein Parasit, der sich durch die Ohren in deinen Schädel frisst, dort seine Hinterlassenschaft hinterlässt um sich dann in deinem Herzen einzunisten.
Und wer bisher aufmerksam meine Reviews gelesen hat, der weiß, dass ich eigentlich keine absolute Höchstwertung vergebe, aber hier kann ich nicht anders. Das Einzige, was ich Neurothing ankreiden kann, ist, dass das Demo nur knapp 18 Minuten enthält und dass es wahrscheinlich sehr lange dauern wird, bis ich die Band das Material mal live performen sehen werde. 10 fette aggressive Punkte!

Tracklist

1. Never Core 3:47 *****
2. Macheta 4:16 *****
3. Anomaly 3:42 *****
4. Vanishing Celestial Bodies 5:26 *****

www.neurothing.com
10/10 Punkte Frank / V.U. Label: Eigenproduktion
Meine Favouriten: *****

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