Demo Review

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Satorium "Embraced by Pain"

Satorium - Embraced by Pain - CD-Cover 24.7.2006
Aus Finnland erreichte mich diese 2-Track Demo der Band Satorium die mit „Evil intentions“ und „Breech until they bleed“ bereits zwei Demos vorzuweisen haben. Die Jungs im Alter zwischen 21 und 29 bieten hier Thrash mit leichten Powermetal Einschüben wie im Track „Profanity of Live“ zu hören. Am ehesten könnte man die Musik mit Bands wie Megadeth und Nevermore vergleichen. Auch wenn Satorium natürlich nicht ganz so technisch versiert vorgehen. Selbst zählen sie Annihilator, Kreator und natürlich ‚Allmighty’ Slayer zu ihren Faves. Nach der Gründung 2001 startete man als Cover-Band und experimentierte später zunächst mit Thrash- und Melodic Deathmetal und sogar reinrassigem Power- bzw. „True“- Metal. Zu unserem, und ihrem eigenen Glück, besannen sich die Vikman Brüder und ihre beiden Mitstreiter auf ihre Stärken und zocken heutzutage den oben genannten Mix aus Power und Thrash. Sänger Fredrik Vikman, der jüngere Bruder von Drummer Guy, macht seinen Job als Basser und Vokalist mehr als anständig und bildet mit seinem Bruder das solide Rhythmus- Fundament der Truppe während die Gitarristen Jimmy Bäck und Christoffer Alvik sich ordentliche In-die-Fresse-Riffs und sauber gespielte, wenn auch eher unspektakuläre,
Soli aus den Lederärmeln schütteln.
„Bringer of Pain“ beginnt mit einem Akustik-Part und ruhigem Gesang von Fredrik bevor der Thrash-Zug losrollt. Die Thrashigen Riffs schlagen im Chorus in Powermetal-typische
Rhythmusstampfer um und ein weiterer Akustikteil in der Mitte des Songs so wie Deathige Backing-Vocals von Gitarrist Jimmy machen den Song abwechslungsreich und spannend.
Lediglich das magere Solo hätte etwas mehr Pepp vertragen können.
Rollende Basslines leiten „Profanity of Live“ ein, gefolgt von den bewährten Zutaten: straffe Riffs, knackiger Rhythmus. Ein echt eingängiger Chorus rundet den Song zu einem kleinen Highlight ab. Live dürfte dieses Stück ein echter Bringer werden. Mitsing-Garantie inklusive. Das Solo gegen Ende des Tracks fügt sich auch viel besser in den Song ein und macht was her. Hätte aber auch wieder en Tacken länger ausfallen dürfen.
Als Fazit kann man sagen, dass wir es hier mit einer ambitionierten Band zu tun haben, von der man hoffentlich noch hören wird. Dem ganzen fehlt höchstens noch ein bisschen Feinschliff und ne satte Produktion. Auf das erste echte vollwertige Album der Jungs bin ich, und darf man gespannt sein.

Tracklist

1. Bringer of Pain ***
2. Profanity of Live ****


8/10 Punkte Daniel/ V.U. Recorded and mixed:
Studio 57 by Pasi Kauppinen

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