Demo Review

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Destiny Damage "Demo"

Destiny Damage - Demo - CD-Cover 27.11.2007
Hier liegen mir also 5 Songs der Band Destiny Damage aus Niederbayern vor. Die Band besteht aus Schlagzeuger Alban Michael Eder und Gitarrist/Grunzer Armin Wührmüller, die seit Anfang 2006 proben und ständig neue Songs schreiben, und das in einem Proberaum direkt neben der Kirche...uiuiui, ganz schön rebellisch! Diesen Einfluss merkt man jedoch keineswegs, handelt es sich bei der Musik der beiden Jungspunde doch um eine Mischung aus Speed, Death und Thrash Metal mit Einflüssen von Slayer, Sepultura und Deiceide.
Eins vorweg: die Produktion und Soundqualität sind höllisch miserabel, doch kämpfen sich die Ohren dann mal durch das Soundgewaber, merkt man, dass das, was die Jungs da abgesehen von der technischen Umsetzung und Aufnahmequalität rein musikalisch präsentieren, alles andere als schlecht ist. Transformiert man den Sound mit viel Vorstellungskraft in denjenigen einer guten Produktion und Abmischung, haben die Songs durchaus Zunder. Die Jungs haben wirklich gute Einfälle, heavy rockende Riffs, temporeiche Rhythmen und coole Breaks. Es sind sowohl ruhigere Parts und melodische Passagen als auch heavy treibendes Geballer vorhanden. Interessante Rhythmuswechsel lassen vor allem den Schlagzeuger herausragen; die Drums gefallen mir besser als die Gitarren, doch gibt es durchaus auch coole Riffs. Allerdings ist der Gesang grauenvoll und macht das Hörerlebnis zu einer echten Probe für die Strapazierfähigkeit der Ohren.
Alle Achtung: Dafür, dass die Band quasi noch in den Kinderschuhen steckt, herrscht hier durchaus Potential! Selbstverständlich muss man alles noch ausfeilen- vor allem am Gesang sollte definitiv noch gearbeitet oder der Posten gar von einem neuen Mitglied komplett übernommen werden, denn dieser ist wirklich alles andere als ansprechend. Wenn man noch einen Basser engagiert und die beiden sich zudem noch um eine bessere Produktion bemühen, könnten sie durchaus bei der Metalgemeinde ankommen. So ist es leider eher eine Qual für die Ohren, dieses Demo anzuhören- daher auch die niedrige Punktzahl. Doch es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen, und den ersten Schritt haben die Nachwuchsmetaller getan. Jetzt gilt es nur noch, den Weg konsequent fortzuschreiten. Also haltet die Ohren auf Destiny Damage-Empfangsbereitschaft! Viel Erfolg wünscht Visions Underground!

Tracklist

1. Nothing in common **
2. The strength within
3. Bother I recover ***
4. Daily violence
5. Human versus human **
4/10 Punkte Daniela S./VU Anspieltipps: *******
Label: Eigenproduktion

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