Imparage "Depraved Disposition"
10.5.2008Was die Bandhistorie angeht, haben Imparage schon mal Seltenheitswert: 2001 beschlossen 2x Christoph und 1x Michael unter dem Namen Mortice Intesity zusammen zu lärmen. 2004 stieß dann noch 1x Robert dazu und der Name wurde in Imparage geändert. Und jetzt musizieren die vier Herren immer noch gemeinsam.
2005 wurde die erste Demo-CD mit zwei Songs auf einem Konzert unter die Menschen gebracht und seit Anfang März kann man das Debüt-Album „Depraved Disposition“ für fünf Euro plus Versand bei der Band bestellen.
In gut 35 Minuten bekommt man zehn old-school Death Metal Songs um die Ohren gehauen, für die sich die fünf Euro auch lohnen. Aber auch Imparage haben das gleiche Problem wie viele ihrer Kollegen in diesem Genre: trotz packenden, qualitativ guten Songs schaffen sie es nicht, das Album abwechslungsreich zu gestalten und sich von anderen Bands der gleichen Musikrichtung abzugrenzen. Länger als 35 Minuten dürfte „Depraved Disposition“ deshalb auch nicht sein, sonst wäre es doch sehr schwer, das ganze Album in einem Rutsch zu hören.
Für Freunde des old-school Death Metals, die sich nicht am oben genannten Kritikpunkt stören, kann ich „Depraved Disposition“ reinen Gewissens weiterempfehlen.
