Ensiferum, Orphaned Land, Spellbound, Noise Forest - 22.04.2006 Siegen / BlueBox
An einem sonnigen Samstag trug es sich in der Siegener BlueBox zu, dass wir auf Geheiß von Ensiferum`s Petri dem lauten Metall zu frönen hatten.
Die Location wurde schon lange vor dem Einlass von vielen Gleichgesinnten frequentiert, was zur Folge hatte, daß das Event an diesem Abend restlos ausverkauft war. Wann hat man auch schon mal solche Kracher wie Orphaned Land und Ensiferum in Siegen ... ?
Nach kurzer Wartezeit kam dann auch schon Petri, um das Visions Underground Team persönlich zu begrüßen. Daraus resultierte, wie könnte es auch anders bei Redakteuren sein, ein etwas ( ;-) ) längeres Gespräch vor der Halle. Dies hatte zur Folge, dass wir unsere Spione in die Halle einschleusten, um etwas Genaueres über die erste Band des Abends zu erfahren.
Noise Forest heizten dem Publikum als Opener mit ihrem Thrashcore schon mal richtig ein. In den ersten Reihen rotierte dementsprechend viel Kopfbehaarung.
Lustig war es allemal, als der Sänger Owe Koch eine CD verschenkte und daraufhin vom Beschenkten die Telefonnummer erfahren wollte, damit hinterher alle bei Ihm ein Bierchen trinken könnten. Ach das Grimassenschneiden beherrschte Owe perfekt. Das Publikum honorierte den Auftritt mit dem ersten Moshpit des Abends.

Wie bereits bei Noise Forest bildete sich auch hier immer wieder ein Moshpit. Leider war der Sound nicht der beste, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Selbstverständlich lag der Schwerpunkt der Songs auf Ihrem guten Album „Incoming destiny“
Nach einer kurzen Umbaupause kamen dann die schon lange erwarteten israelischen Helden von Orphaned Land. Mit vielen Vorschußlorbeeren bedacht steigen Sie mit „Ocean Land“ ein, um die Meute vor der Bühne dann langsam zum Rasen zu bringen. Weiter geht’s mit „El Mèod Na`ala“ und „The Kiss Of Babylon”.
Aufgrund der immensen Bewegung im Publikum und des fehlenden Fotograbens, bitte ich daher auch die Fotoqualität zu entschuldigen. Besonders positiv fiel neben Sänger Kobi Farhi Gitarrist Yossi auf, da er sehr agil war und auch ständig den Kontakt zum Publikum suchte. Nach „Of Temptation“, „Birth of the Tree“ und „Halo Dies“ folgte passend zum Jesusoutfit des Frontmannes der Song „Amen“.

Klar, dass es hier um „Norra El Norra“ ging, aber das musste er dem Siegener Publikum eh nicht sagen, da es sich bis in die letzten Reihen nur noch auf und ab bewegte. Als leider schon letzten Song spielten Orphaned Land „Ornaments of Gold“. Da ich leider zugeben muß, dass das meine erste Liveerfahrung mit dieser Band war, kann ich nur Besserung geloben und mich schon mal für die nächste Tour anmelden. Und das solltet Ihr auch tun, es lohnt sich.
Setlist:
Ocean Land
El Mèod Na`ala
The Kiss Of Babylon
Of Temptation
Birth Of The Tree
Halo Dies
Amen
Norra El Norra
Ornaments Of Gold
Und dann war es soweit: Ensiferum rockten das Haus. Und wenn ich sage rockten, dann meine ich auch rockten. Die Bude stand Kopf. Los ging`s mit „White Storm“, „Tales of Revenge“ und „Dragonheads”. Das Publikum bewegte sich und die Temperatur stieg.


angekündigt wurde. Viel zu früh, wie das Publikum fand. Natürlich durften Ensiferum so die Halle nicht verlassen. „Battle Song“ war das Mindeste, was sie noch drauflegen mussten. Ein absolut gelungener Abend, der mich von oben bis unten durchgeschwitzt zurücklies. Ich denke, das sollte eigentlich schon alles sagen.
Setlist: (soweit noch in meinem Gedächtnis)
White Storm
Tale Of Revenge
Dragonheads
Windrider
Warrior`s Quest
Treacherous God
Hero In A Dream
Into Hidding
Token Of Time
Iron
Battle Song
Frank/ V.U. weitere Live-Reviews »»
