Live Review

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Obituary, Samael, Maroon - 12.01.06 Frankfurt / Batschkapp

Nach der Rückkehr der Florida Death Metal Legende Obituary waren die Fans natürlich gespannt wie sich die Mannen um Frontman John Tardy auf dieser Tour präsentieren würden und dementsprechend war die Batschkapp an diesem Abend mehr als nur gut besucht...
Die Location war bis auf den letzten Platz gefüllt und mit zunehmender Dauer des Konzertes wurde es barbarisch heiß, denn die Bands heizten den Fans ordentlich ein und überzeugten auf ganzer Linie....


Live Obituary, Samael, Maroon

Maroon aus Ostdeutschland begannen den Abend in Frankfurt recht schwungvoll und der sympathische Frontman der Band war stets darum bemüht Kontakt zum Publikum zu halten.
Wie alle Bands an diesem Abend hatten Maroon einen fetten Sound und wurden vom Frankfurter Anhang mit reichlich Applaus bedacht. Sehr gute, sympathische Band von der man in nächster Zeit sicherlich noch mehr positives zu hören bekommen wird. Daumen hoch für Maroon.... !!!!!

Nach einer kurzen Umbaupause war es Zeit für das erste angekündigte Highlight, der Auftritt von Samael stand unmittelbar bevor...
Und die Schweizer knallten dem Publikum bei sehr gutem Sound einen Hammersong nach dem anderen um die Ohren.
Frontman Vorph zelebrierte seine düsteren Vocals wie von CD und obwohl Ich nach dem Gig im Publikum vereinzelte Unmutsäußerungen wahrnehmen konnte, muss Ich klar feststellen das Samael mehr als überzeugt haben. Ein wirklich gelungener Auftritt der Schweizer... !!

Live Obituary, Samael, Maroon

Nun stand das Comeback von Obituary kurz bevor und schon während der Umbaupause drängten die Leute in die Batschkapp um bei der Rückkehr der Death Metal Götter aus Florida möglichst weit vorne einen Platz zu bekommen. Viele „Slowly We Rot“ Rufe waren zu vernehmen, auf das die Fans aber noch warten sollten. Obituary starteten in ihr Programm mit den Songs vom neuen Album „Frozen In Time“ die mit Brachialgewalt aus der P.A. dröhnten. Ich weiß nicht wie tief Obituary gestimmt sind, jedenfalls war der Gitarrensound noch fetter als bei den vorherigen Bands und blies echt alles weg und Obergrunzer John Tardy growled immer noch so geil wie früher, er strapazierte seine Stimmbänder sogar so sehr, so das er sich nach der Show nicht dazu in der Lage sah, uns ein Interview zu geben und stattdessen sein Bruder Donald dafür herhalten musste. ( Das Interview mit Donald Tardy / Obituary gibt’s in Kürze bei Visions Underground )

Live Obituary, Samael, Maroon

Der komplette Gig wurde von den Songs vom „Slowly We Rot“ bis „Frozen In Time“ Album sehr abwechslungsreich gestaltet und so übertraf das Comeback einer großen Band alle Erwartungen der zahlreich erschienenen Zuschauer und nachdem Obituary gegen Ende ihres Sets auch noch das schon lange geforderte „Slowly We Rot“ darboten, gingen alle Fans zufrieden nach Hause.

Hoffentlich geben sich Obituary bald wieder die Ehre, diese Band ist live eine Macht und dieses Schmankerl sollte man sich keinesfalls entgehen lassen.

Hanzi / V.U.

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